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lüder h. niemeyer

- seit 1959 -

 

Aubry, Charles (Frankreich 1. H. d. 19. Jhdts.). Chasses Anciennes d’après les Manuscrits des XIV & XVe Siècles. Folge von

12   Lithographien

(35-41,5 x 27-29 cm). Paris, Ch. Motte, 1837. Gr.-2. Lose in OBütten.-Umschlag mit Wz. und farbig illustr. lith. Vorderumschlag. Unbeschnitten.

Charles Aubry, Chasses Anciennes d'après les Manuscrits des XIV & XVe Siècles Charles Aubry, Chasses Anciennes: Une St. Hubert Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse au sanglier Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse au cerf Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse de l’antilope au léopard Charles Aubry, Chasses Anciennes: La chasse du loup Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse au  faucon Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse au lievre à force Charles Aubry, Chasses Anciennes: Des chiens courans Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse de gazelles Charles Aubry, Chasses Anciennes: Sous Charlemagne Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse de lautruche et de l'éléphant Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse au renard Charles Aubry, Chasses Anciennes: Chasse au lievre à force (Detail)

Thiébaud 48; Schwerdt I, 47 (Ordinärausgabe, wie auch hier); Souhart 28; Kat. Jeanson 45 (kolor. Vorzugsausgabe); Lipperheide Tf 24; AKL V, 587, l’Histoire de l’Equitation + hiesiges zu einem, bibliographisch zudem fehlerhaften, Werke vermischend. – Auf großem festen Papier mit Verleger-Trockenstempel. – Vereinzelte Kleineinrisse im breiten weißen Rand säurefrei hinterlegt. Meist nur in letzterem leichte Braunstippen und ganz außen tlw. schwacher Wasserrand oder Braunfleck. Der Umschlag zwangsläufig zeitspuriger, doch ohne Beeinträchtigung seiner von Ruhe, aber auch reichem Geschehen bestimmten Illustration.

Neben anstehendem in den Nachkriegs-JdA – Anfang der 60er bzw. 80er Jahre – lediglich zwei weitere Exemplare dieser

ebenso   seltenen   wie   instruktiven   Suite .

Ganz im Gegensatz zu der auch auf hiesigem Titel erwähnten gleichartigen 24blättrigen „L’Histoire de l’Equitation“ von 1833/34, die auf dem deutschsprachigen Markt regelmäßig vorkommt, gleichwohl schon 1912 auf der Versteigerung Boerner CXII, 2296 als „selten“ qualifiziert wurde.

Gestaltet mittels der alten Einfaßtechnik, dem sogen. Troubadourstil, mit jeweiligem Hauptbild als Gesamtszenerie, der instruktive Detaildarstellungen, sei es im eigenen Bildrand oder in separaten großen Einfassungsleisten, beigegeben sind, erläutert allseits von eingestreutem Text. Wodurch Aubry ( „bekannter Lithograph“ , Thieme-Becker ) „vorbildhafte Wirkung in seinem Genre (erreichte). Im Spätwerk verzichtet er auf diese Rahmung ganz. 1822 Prof. für Malerei an der Ec. R. de Cavalerie in Saumur. Gestaltete vornehmlich Jagd-, Genre- und Militärszenen in der Manier der Vernets und konkurrierte darin auch mit Victor Adam“ (AKL). – Durchweg im Stein signiert bzw. monogrammiert (2), 3 mit 1835 bzw. 1836 (2) datiert.

Une St. Hubert – Chasse au sanglier – Chasse au cerf – Chasse de l’antilope au léopard – La chasse du loup – Chasse au faucon – Chasse au lievre à force – Des chiens courans – Chasse de gazelles – Sous Charlemagne – Chasse de l’autruche et de l’éléphant – Chasse au renard.
Angebots-Nr. 12.101 / EUR  620. / export price EUR  589. (c. US$ 805.) + Versand

 


 

“ Many thanks for your message. Thank you very much for sending the (Anthonie) Waterloo … I am grateful to you for the opportunity to buy the etching. It was interesting to learn about its provenance … The Waterloo etching arrived safely today, beautifully wrapped. Thank you very much indeed ”

(Mr. M. L., April 24 and 29 resp. and May 6, 2003)

 

Die  Auslese  des  Tages