|
Widerrufsrecht Impressum Tiere, Jagen, Umwelt Katalog Fischen + Angeln Pferde + Reiten Joseph Georg Wintter Die Familie Rugendas 45 Jahre Kunsthandlung + Seltenheitsantiquariat Kataloge
Autographen
KartographieBibliophilie Alte Meister Zeichnungen Grafik XX. Jahrhundert Recht Orts- + Landeskunde Miscellania: Bücher + Grafik William Hogarth Das AHA!-Erlebnis Januar 2009 Künstlerindex Homepage e-mail
Datenschutz Geschäftsbedingungen Info / FAQ über uns empfohlene Links Offene Worte Referenzen |
Erleben Sie Tiere und Jagd hautnah …… bei lüder h. niemeyer
Federwild / Winged Gamesoweit nicht unter eigenem Titel
Rastende Falkoniere, teils abgesessen, mit ihren Hunden vor der Schenke. Lavierte Pinselzeichnung von Hendrik Verschuring (Gorkum 1627 – vor Dordrecht 1690). Hs. signiert. 250 x 348 mm. – Die mit dem Papierton harmonierende meist nur feine Stockstippigkeit namentlich der Himmelspartie nur wenig störend. Alt auf Bütten mit mehrfarbiger Paspelierung montiert. Unter säurefreiem Passepartout mit goldgepr. Künstlerbezeichnung. – Mit beiden Stempeln Frdr. Quirings, Eberswalde. – Siehe die ausführliche Beschreibung. Reiher und Wilde Katzen. In schilfbestandenem Bergkessel je zwei Reiher mit ausgebreiteten Schwingen + Kuder. Seitenrichtig nach Ridinger (Thienemann 358, das hier aufliegende Bl. XV der Folge) wie vor und ebenfalls irrig bezgl. Martin Elias. Stahlstich. Ca. 1835. 19,1 x 22,4 cm. – Messensmäßig unberücksichtigt, gleichwohl zweiseits auf Plattenkante geschnitten bei indes 1,5 cm breitem weißen Plattenrand. In diesem zwei säurefrei hinterlegte kleine Einrisse. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Der mit seinem Gefieder prahlende Pfau vor Häher, Seidenschwanz, Buntspecht u. v. a. erfährt durch den Marder Vergänglichkeit in „Andere verachtender Stoltz wird selbst zu schanden“. 1744. 33,5 x 25 cm. – Ridinger. – Thienemann 772. – Blatt 8 der Folge der Fabeln. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Der Hahnenkampf. Zwei prachtvoll gefiederte Rivalen, um die Gunst zweier Schönen kämpfend. Stahlstich von W. French nach Frans Snyders (1579 Antwerpen 1657). 3. V. d. 19. Jhdts. 14 x 17 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Vogelfænger auf den Vogel-herd mit seinem geræthe ziehend. Oiseleur sur L’oiselerie tirant les filets. Mit dem mit Netzen, Vogelbauern, Stangen etc. hochbeladenen Pferd. Obenauf die Ohreule, im Mittelgrund der Vogelherd. Radierung und Kupferstich. 34 x 26 cm. – Ridinger. – Thienemann 131. – Blatt 19 („S.“) der 25blätt. Suite der Jaeger und Falkoniers mit ihren Verrichtungen. – Leuchtend kontrastreich auf festem Linien-Papier als Merkmal der zeitgenössischen Abdrucke. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Zwei ganz früheDarstellungen der VogeljagdVogeljagd mit Ballestern (Schneppern). Die Vielfalt des Vogelfanges in malerischer Landschaft. Kupferstich von Johannes Stradanus (= Jan van der Straet, Brügge, 1523 – Florenz 1605). (1578.) 21,5 x 29,2 cm. Mit umlaufend 4-5 mm breitem Rändchen und alt auf Bütten aufgezogen. Fast nur im weißen Rand sichtbare Mittelfalte. Groß im Vordergrund drei ausziehende Jäger mit Schneppern, Glocke und anderem Gerät, indes ein zurückkommender den Daheimgebliebenen seinen Fang (Schnepfen?) zeigt. Unterhalb der Terrasse eine gleichartig bewaffnete Dreiergruppe, ein Wäldchen durchkämmend. Im Mittelgrund dann die Arbeit mit Leimruten und Lockvögeln. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Der Vogelfang. Männer und Frauen beim Ablesen der über Getreidestücke gespannten Netze. Kupferstich nach Stradanus wie vor. – Unten rechts den Bildrand noch ganz minimal tangierende erledigte Fehlstelle. – Außerordentlich reizvoll. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Ein Federschütze auf einem Schiess Pferde. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin Ca. 1900-20. – erlebnis ridinger 93. – Nach Blatt 16 (Thienemann 128) der Folge der „Jäger und Falkoniers“
Reiher, von 2 Falken geschlagen siehe Greife, Angebots-Nr. 14.120
Wilde Enten und Rohrdommeln siehe Enten, Angebots-Nr. 14.121
Flugschütze. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger wie vor. – erlebnis ridinger 88. – Nach Blatt 4 (Thienemann 116) der Folge der „Jäger und Falkoniers“.
Marchande de Volaille et de Gibier. Die Geflügel- und Wildpretverkäuferin mit Kiepe und Federwild in beiden Händen. Kolor. Lithographie nach Antoine Charles Horace Vernet (gen. Carle V., Bordeaux 1758 – Paris 1836). (1820-22.) 26,5 x 15 cm. – Frühe Lithographie. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Bird Catching from Below. An der felsigen Küste vom Boot aus betrieben. Kolorierte Aquatinta nach John Heaviside Clark (1771/72 – Edinburgh 1863). 1813. 17,7 x 22,3 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Friedrich Heubner (geb. Dresden 1886). Der Protz. Aus vollen Rohren auf die Gänse im Schilf feuernd: „… ich kann mers doch leisten – –!“. Lavierte Tuschfederzeichnung. 1919. Monogrammiert, datiert. 235 x 300 mm. – Titel + Untertext in Bleistift wohl aus Redaktionshand (der „Jugend“?). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Der als Gelehrter drapierte Fuchs versucht in „Vorsichtige Klugheit überwindet Arglistigkeit!“ vergebens im reich besetzten Federviehhof – darunter Pfaue, Truthühner, Astrachangänse, türkische Enten – den Haushahn zu übertölpeln. 1743. 33,5 x 25 cm. – Ridinger. – Thienemann 765. – Blatt 1 der Folge der Fabeln. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Anno 1719. Ist dise extra Grosse Wilde Gans bey Maul=brunn auf einem Teiche im Schilff … Lebendig gefangen worden. Lebhaftes Geschehen im Uferschilf. 1745. 36,8 x 28,1 cm. – Ridinger. – Thienemann 278. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. Wilde Gaense von einem Iltis überfallen. Seitenrichtig nach Ridinger (Thienemann 357, das hier aufliegende Blatt XIV der Vorfallenheiten-Suite), doch irrig mit Martin Elias als Zeichner, der die väterliche Vorlage nur aufs Kupfer übertragen hat. Stahlstich. Ca. 1835. 19,4 x 21,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. Kormoran-Scharbe, der auf dem Innsee in Tirol von einem Seeadler ein Junges geraubt wird. 25 x 33,5 cm. – Ridinger. – Thienemann 374. – Blatt XXXI der „Besonderen Vorfallenheiten“ in warmtonigem Abdruck der ersten Ausgabe. – Die rückseitige leichte Bräunung bildseits nur im breiten Rand minimal durchscheinend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Der wilde Schwan. Im Wasser von zwei Hunden gepackt. (1761.) 28,4 x 25 cm. – Ridinger. – Thienemann 147. – Blatt 9 der Folge der „von Hunden beh&elig;zten jagtbaren Thiere“ mit ausführlichem Untertext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Pelikan – Nimmersatt! Der europäische Pelikan auf der Donau. (1746/47.) 34,2 x 27,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 290. – Blatt 48 der Folge der Wundersamsten Hirsche und anderer Tiere. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Wasserhuhnjagd. 31,7 x 21,9 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Jagd auf das Wasserhuhn. Vom Hund im Uferwasser aufgescheuchtes Huhn, weiter hinten der Jäger. 14,5 x 21,7 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Kronentaube – Goura (Columba coronata). Mit schöner Federhaube in großer Pose nach links vor leicht bewachsener Landschaft. Kolorierter Kupferstich von Fournier nach Éduard Traviès (Doullens 1809 – nach 1866). (1841-44.) 14 x 22 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Über der wogenden See. Seeschwalben und Möwen ihren Teil aus der Beute des Sturmes fischend. 20 x 15 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Der „Sperlingskrieg“ im 18. Jhdt. als Teil einer„Ausrottungskampagne von Staats wegen“Verordnung Carl’s I., Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1713-1780, Neffe Kaiser Karl’s VI. und Schwager Friedrich’s des Großen) die zahlenmäßige Höhersetzung abzuliefernder Sperlingsköpfe betreffend. Gegeben Wolfenbüttel 11. Dezember 1749. 33 x 40,1 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit nebst L(oco) S(igilli)-Marke gedruckter hzgl. Unterschrift. Für den Maueranschlag bestimmter Thematisch seltener , umwelthistorisch eklatanter , rahmungsgrossartiger Einblattdruck von unbenutzter Frische. Nur im äußersten weißen Rand zwei stecknadelkopfkleine Löchlein an der Bugfalte. – Typograph. (I C M) + figürl. (Ritter?) Wasserzeichen. – Zu Carl siehe ADB XV, 266 ff. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Putenjagd im Tropenwald. 30,6 x 22,4 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Strauß. Stehender Vogel vor lebensraum-typisch karger Kulisse, wachend. Kupferstich. 18. Jhdt. 10,2 x 7,8 cm. – Breitrandig. – Interessantes Wz.
Strauß + Casuar, von erhöhtem Standpunkt einer souveränen Landschaft sich gegen jeweils drei Wölfe (recte wohl eher Schakale als die Füchse der Bibel, Thienemann) + Luchse verteidigend, deren letzterer einer erledigt ist. 2 Blatt. Radierungen mit Kupferstich von Martin Elias R. nach Ridinger. Bezeichnet: XXVI./XXVII. / Joh. El. Ridinger inv. et del. / Mart. El. Ridinger, sculps. A.V. 30 x 24,7-24,9 cm. – Thienemann + Schwarz 369/70. – Das oben bogenförmig geschlossene Paar XXVI/XXVII der „Besonderen Vorfallenheiten“ („Fast durchgängig so eingerichtet, dass immer zwei und zwei mit einander harmoniren und Seitenstücke bilden … wenn (die Nummern) fehlen, so deutet dies auf spätere Abdrücke“, Thienemann). – Mit jeweils 6zeiligem Untertext. – Mit typograph. Wz. – Im weißen Rand + Textfeld partiell etwas angestaubt und einige schwache Kleinflecken. Blatt 2 linksseits mit rückseitigem Falzstreifen. – Das Casuar-Blatt schon 1900 von Helbing als nochmals zusätzlich „Sehr selten“ qualifiziert. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Straußenjagd. Vier Strauße an einer Wasserstelle. Rechts eingeborener Jäger, das Gewehr anlegend. Weiter hinten zwei Weiße hinzupirschend. Lasiert kolorierter Holzstich. 1853. 19,5 x 15,5 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Pfauenjagd. Durchkämmen des Untergestrüpps. Zwei Pfaue fliegen auf, vorn ein fliehender Hahn, von einem Hund verfolgt. 21,7 x 32,2 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Kolibrijagd auf der Pflanzung. Die Dame des Hauses mit einem Gewehr, Personal und Kinder mit Blasrohren. Aufmerksam verfolgt von den beiden Hunden, scheucht vorn links eines der Kinder die Vögel auf, indes zur Rechten der Hausherr hinzukommt. 21,6 x 30,5 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Pfeiffer, Otto. Der stillvergnügte Vogelfreund. Würzburg 1967. 107 SS. Mit zahlreichen Randillustrationen in Braundruck. Illustr. OLwd.
Siehe auch bei den Katzen
(Mr. L. A. F., November 5, 2003)
|