… bei lüder h. niemeyer

Johann Elias Ridinger Junge Jägerinnen in der Gestalt Dianens
Jagd allgemein / Hunting in General
Jagdfrühstück. Stärkung im Revier bei Pfeife + Bier, indes 1 Mümmelmann 4 der Jagdgenossen bereits geschafft hat. 21,6 x 31,4 cm. – Hlzst.
Angebots-Nr. 11.977 / EUR 189. (c. US$ 263.) + Versand
Die von verschidenen Arthen der Hunden behaezte Jagtbare Thiere siehe siehe Hunde, Angebots-Nr. 28.822
„ Von seltener Schönheit und Gleichmässigkeit “
Die vier Jahreszeiten des Jägers. 4 Blatt. Radierungen mit Kupferstich im Oval unter Ausschraffierung der Ecken von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). 37,3-37,5 x 27,5 cm. – Ridinger. – Thienemann 109-112. – Die herrliche, figurenreiche Suite in adäquat vollkommenem Exemplar leuchtenden Hell-Dunkels. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.657 / Preis auf Anfrage
„ … eine gar artige Jagd machen “
Die Lappen von 1717 – Die Lappen-Platte von 1729
Unerhört einzigartig
der Gleichklang von Zeit + Sujet
Jagdlappen Georg Wilhelms Markgraf zu Brandenburg (1678-1726) mit gekröntem Adler-Wappen zwischen dem Monogramm GWMZB und der Jahreszahl 1717 auf der einen und
von Meutehund gestelltem aufgerichteten 12-Ender
auf der anderen Seite. Vierer-Satz an offensichtlich originalem Seil von 403 cm Länge + 2 x 20 cm Einhängumschlag. Hand-Zeugdruck in Rotbraun + Schwarz auf sackleinenfarbenem (3) bzw. grauem Grund. 62-63 x 35-40 cm.
Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das mit Flammen=Schnüren umstellte Jagen. Vorn Federschnur, zurückgesetzt darüber
die Lappenreihe
unter der der erste Hirsch schon verhaucht, indes ein Kapitaler noch im Begriff ist, über diese hinwegzusetzen, aber seinerseits im Feuer des Schützen vorn rechts bleiben wird. Im Waldesinnern wählt ein weiterer Edler seinen Weg lieber ins Abseits. Druck-Platte im Gegensinn. (1729.) Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et exc. A. V. / avec privil. de sa Majeste Imp. 30,5 x 23,4 cm.
In außen wie innen uniformer
gemeinsamer bordeauxroter Maroquin-Kassette
(75,5 x 48 x 8,2 cm) mit 4 imit. Bünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel nebst Jahreszahl sowie Goldfilete auf dem Vorderdeckel sowie ridinger handlung niemeyer auf unterer Innenkante des Rückdeckels, alles 23,5karätig, mit den unter Polykarbonatglas (alterungs- + UV-beständiger als Plexiglas, aber ebenso kratzempfindlich) eingelassenen Solitären.
Linksseits die optisch hervorragend erhaltene
originale Druck-Platte
zu einem der acht kleinen Formate (Thienemann + Schwarz 17; Stubbe, 1966, Taf. 4) der in Radierung mit Kupferstich gearbeiteten instruktiven Lehr-Folge der 1729er „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre.
Rechtsseits denn als Dokumente der Praxis selbst die Lappen eben jenes vis-à-vis gekupferten jagdlichen Alltags. Und beider Fertigung
in zeitlichem Abstand von gerademal 12 Jahren !
Und thematisch maßgeschneidert dazu! Und vier am Stück obendrein ! Generell üblicher sorglicher Verwahrung des Jagdzeugs entspricht denn auch hiesiger Vierer-Satz unter Würdigung seines Nutzungszwecks, sprich, seines Wild-Pedigrees. Zwangsläufig verblichen und mit Farbabreibungen, gewiß, doch nicht stockig, ist der Gesamtzustand gut. – Kurz ,
das Lappen – Exemplar in seiner Grandeur
elitärer geht’s nicht
Und zumindest in Verbindung mit Ridinger
weltweit einzig am Markt
Siehe in der Roten Reihe das Lappen-Exemplar.
Le Départ pour la Chasse. Junger Jäger, verabschiedet von seiner Hausfrau, indes die Zofe Blickkontakt sowohl mit jenem als auch mit dem das Pferd haltenden Stallknecht pflegt. Ungeduldig die beiden Hunde. Aquatinta. Ca. 1850. Bezeichnet. 26,5 x 35,3 cm. – Zweispalt. Vierzeiler im Unterrand. – In malerischer Landschaftsstaffage einschließlich schöner Wolkenbehandlung. Prächtig das Hell-Dunkel. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.047 / EUR 199. (c. US$ 277.) + Versand
Das bestetten des Edlen Hirsches mit dem Leithund. Während vorn drei Jäger noch die Fährte diskutieren und ihre beiden Hunde einweisen, läßt ein vierter bereits den seinen an langer Leine dem unweit im Holze stehenden Vielender folgen. Radierung mit Kupferstich. Ca. 1729. 30,5 x 23,4 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 16. – Eines der acht kleinen Formate instruktiven Lehr-Folge der „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre.
Ref.-Nr. 14.994 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Die Lust des Jagens. Planung, Aufbruch, Erquickung und Ruhe der Jäger + Meute(n). Vier Stationen nebst jeweils 6zeil. Untertext auf 2 Blatt. 32,1 x 21,5-21,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 359/360. – Blätter XVI + XVII der „Besonderen Vorfallenheiten“ in warmtonigen Erstausgabendrucken. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.956 / EUR 1176. / export price EUR 1117. (c. US$ 1557.) + Versand
Jagd auf Wildenten, Füchse, Dachse und Wölfe. Folge von 4 Blatt in Kupferstich von Andreas Hofer in Nürnberg (20er/30er Jahre des 18. Jhdts.) nach Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767) für Martin Engelbrecht in Augsburg. Bezeichnet: 1(-4) / Ioh. Elias Ridinger inv. et del. / Andreas Hofer fecit / Cum Priv. Sac. Cæs. Maj. / Martin Engelbrecht excud. (Bl. 2 excudit) Aug. Vind., ansonsten paralleler dt.-latein. Untertext. 22,8-23,5 x 32-32,5 cm. Unter rahmungsgerechten säurefreien Schrägschnitt-Passepartouts in bordeauxroter Maroquin-Kassette (45 x 56,5 x 3 cm) mit 4 imit. Bünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel auf Vorderdeckel. – Thienemann 1314-1317. – Ridinger’s zweitfrüheste Jagdfolge – Siehe in der Roten Reihe La Précieuse Suite.
Thoman(n) von Hagelstein, Ernst Philipp (1657 Augsburg 1726). Lehrstücke des Jagens. Folge von 4 Blatt. Schabkunstblätter in Braundruck. Blatt 1 bezeichnet: E. P. Thoman. excudit. 35,2 x 49,7 cm bzw. (Bll. 1-3) Bildgröße 34,3-35 x 49-49,4 cm. – Schwerdt III, 171, a (Baillie-Grohmans Exemplar; „A complete and interesting set“). – Zwecks Einpassung in einen Sammelband dreiseits auf Plattenkante (nur Blatt 4 mit feinem Rändchen) und unten unter Verlust der deutschen Vierzeiler + der Numerierung (Schwerdt: N.1–N.4) geschnitten, alt auf Bütten montiert und mit Bisterlinie eingefaßt. Im weißen Oberrand alte Inv.-Beschriftung (Nro 1, 7, 8, 6/Tom: X/Fol 88, 94, 95, 93), gleichfalls in Bister. – Geglättete Mittelfalte. – Wolfsjagd – Fuchsjagd – Hasenjagd – Dachs- + Igeljagd.
Bildlich + instruktiv prächtige Folge
von complett allergrößter Seltenheit .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.415 / Preis auf Anfrage
Fränkischer Hl. Hubertus in Rom
Die Landschaft mit dem Hl. Hubertus. In bühnenartig felsig-waldigem Vordergrund zur Linken der erhöht stehende Hirsch, auf gegenüberliegender Seite symbolträchtig besonnt der auf die Knie niedergefallene junge Edelmann mit dem Hirschfänger an der Seite, die Rechte auf die Brust gedrückt und mit der erhobenen Linken grüßend. Hinter ihm Dreier-Meute und das Pferd führender Jagdknecht mit Gewehr. Talwärts geht der Blick mittels Bildöffnung in das in hellem Licht liegende tiefgestaffelte bergige römische Umfeld. Radierung von Johann Christian Reinhart (Hof 1761 – Rom 1847). 20,7 x 26,9 cm. – Andresen-Feuchtmayer 123, II (von III); Nagler, Künstler-Lex., 50. – Blatt 1 der 6blätt. Folge von Landschaften, „deren eine die Legende vom hl. Hubertus enthält“. – Nicht unter den 172 Abbildungen der gegenüber der 1927er Erstauflage reich vermehrten 1949er zweiten von Huyghebaerts Sint Hubertus Patroon van de Jagers in Woord en Beeld. – Sehr schöner Druck mit 0,3 (unten) bis 0,8 cm Rand rundum auf tonigem Velin. – Rückseitige Bräunung nebst zwei schwachen Wasserstreifen am Rand, erstere bildseits fast nur unten rechts im weißen Rand etwas, von den Wasserstreifen nur der linksrandige und nur kaum bemerkbar. – DAS REICHE SUJET. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.176 / EUR 790. / export price EUR 751. (c. US$ 1047.) + Versand
Jäger im Anstand auf 10-ender. / Der tot verbellte 10-ender. / Hauptschwein im Winterwald / Das erlegte Hauptschwein mit dem die Pfeife rauchenden ausruhenden Jäger 4 Blatt auf 2. (1777.) Bezeichnet: I bzw. 2-4 + (Bl. 1) Wintter ex Monachi. 10,6 x 12,8 cm. – Wintter. – N. 10, 1-4. – Die schönen Pendants der 6blätt. stimmungsreichen frühen Suite. – Der breite weiße Rand dreiseits minimal bis etwas stärker stockig.
Angebots-Nr. 14.143 / EUR 419. / export price EUR 398. (c. US$ 555.) + Versand
Waidmannsheil. Junger Jäger mit seinen beiden Hunden, aufgestützt über zu Füßen eines aus einem Felsen wachsenden Baumes niedergelegten Sau + Hase. Skizzierter hügeliger Landschaftshintergrund mit weiterem Baum. Feder- + Pinselzeichnung von Georg Philipp Rugendas d. J. (1701 Augsburg 1774) in Braun-Schwarz bzw. Grau über gelegentlichem Bleistift, grau laviert. Bezeichnet mit der Feder unten links unterhalb der feinen Einfassung, beides in Bister: G. P. Rug. Junior. invenit A1736. 252 x 188 mm.
Auf festem Jean Villedary-Bütten („IV ILLEDARY“). – Die in allen Details typische Signatur möglicherweise etwas ausgeblaßt, rückseits unten die nicht ins Bild durchscheinende diagonal gesetzte S-Abfolge eines Kinderdruckkastens mit Anflug eines Versuchs zur Heilung, sonst tadellos frisch und an den Kanten auf Kulisse montiert.
Von der Weichheit ihrer Pinseltechnik
bestimmte motivschöne Arbeit, sensibel ausgeführt und duftig laviert, wie für die Besten seiner Zeichnungen stehend. – Motive mit dem Jäger und seinem Waidmannsheil sind generell selten. Hier denn als alleiniger Bildinhalt. Aus berühmtem Stalle. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.182 / Preis auf Anfrage
Jagd-Ausbeute. Jäger mit seinen Hunden, darunter namentlich sein ganz persönlicher wundervoller großer, erinnernd an Großen Münsterländer oder Schweizer Sennenhunde, vor Parklandschaft inmitten seiner Strecke von Schwan, Rotwild, Hase und Federwild. Getönte Lithographie auf aufgewalztem China von Johann Woelfle (Endersbach, Wttbg., 1807 – Faurndau 1893) nach Jan Weenix (1640 Amsterdam 1719) bei Piloty & Loehle in München. Ca. 1851. 44,5 x 50,4 cm. – Wundervoll tonreiche Komposition. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.260 / EUR 496. / export price EUR 471. (c. US$ 656.) + Versand
Jagdzeug als historischer Superlativ
Wo Christenvölker vor dem Türken zittern
mag auch das Wild ihn schreckend meiden
Jagdlappen Johann Reinhards (III) Fürst zu Hanau-Lichtenberg (Bischofsheim 1665 – Hanau 1736, Graf, seit 1696 Fürst von H.-L., verheiratet mit Dorothea Friderike von Brandenburg-Ansbach) mit dem furchteinflößenden Brustbild eines schwarzen Türkengesichts unter mächtigem rotbraunen Turban mit stilisierter doppelter Reiherfeder (Großwesir-Symbol) in Schwarz auf der einen und Wappenschild mit schwarzem Löwen unter 5zackiger Adelskrone und dem Monogramm JRCDHL (Johann Reinhard Comes/Comte de Hanau Lichtenberg) auf der anderen Seite. Hand-Zeugdruck in Rotbraun + Schwarz. Beidseits in Schwarz bzw. Rotbraun datiert mit 1700. 68 x 41 cm an offensichtlich originaler 99,5 cm langer dicker Kordel.
Zeithistorischer Superlativ
 
ersten Ranges
unter noch brandfrischer Bezugnahme auf die Bedrohung des Abendlandes durch die Türken mittels erstem Ansturm von 1683 (7wöchige Belagerung Wiens als bleibendem Schockbeben) bis 1699, überliefert nicht zuletzt in mütterlichen Warnungen und eben auch
in Jagdlappen
als solchermaßen psychologisch importantem Zeugnis
menschlichen Denkens im Barock
fußend auf der simplen Übertragung eigener Ängste auf das Wild, was kulturhistorisch umso bemerkenswerter ist, als erst 1715 mit Malebranche jenes letzte cartesianische Relikt aus der Welt schied, das dem Tier nur ein „rein automatenhaftes Maschinendasein“ zuschrieb (Ernst von Aster). Hier denn also der tief nach Mitteleuropa hinein wirksame menschliche Türkenschreck als ebenso probat gesehene Wildscheuche des Jagdzeugs als
„ im engern Sinn die zur Herrichtung von eingestellten (umstellten) Jagen nötigen Tücher, Netze und Lappen. Man unterscheidet: 1) Blendzeuge, welche den Zweck haben, das Wild zurückzuscheuchen; dahin gehören … b) Tuchlappen, bestehend aus etwa ½ m im Quadrat großen Lappen von starker grauer Leinwand, welche in etwa 1 m Abstand an einer 150 Schritt langen, fingerstarken Leine oben festgenäht und auf denen
der Namenszug des Jagdherrn ,
oft auch das Jahr der Anfertigung
(wie beides denn hier) angebracht sind … Man richtet diese Lappen möglichst frei, damit sie schon von weitem vom Wild gewahrt werden, auf den Linien, über welche dasselbe nicht fortfliehen soll … Besonders bei windigem Wetter läßt sich das Wild durch die hin= und herwehenden Lappen scheuchen, wird dasselbe aber stark beunruhigt, so respektiert es diese nicht mehr … “
(Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., IX [1889], 127 f.).
Die Grafschaft Hanau war seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Herren von Hanau, „die anfangs auf der jetzt nicht mehr vorhandenen Burg Wachen=Buchen, nachher in Hagnowe, der jetzigen Stadt H. residierten. Nach Graf Reinhards II., der 1429 vom Kaiser Siegmund zum Reichsgrafen ernannt wurde, Tod (1451) teilten seine Söhne Reinhard III. und Philipp I. 1480 die Grafschaft H., welche durch die Erwerbung der Herrschaften Münzenberg (1255) und Lichtenberg im Elsaß (1480) vergrößert war. So entstanden die Grafschaft H.=Münzenberg in der Wettterau und die Herrschaft H.=Lichtenberg. Letztere bestand aus der Herrschaft Lichtenberg … und aus einem Drittel der (alten) Grafschaft H(anau). (Meyers, ebda. VIII, 63). Auf familiären Bindungen ruhenden alten Erbverträgen folgend, ging H.-Mün(t)zenberg 1713 nach erbenlosem Ableben Philipp Reinhards an dessen Bruder Johann Reinhard von H.-Lichtenberg – beide waren 1696 gefürstet worden – über. Bei auch des letzteren Tod, 1736, fielen die Teile wieder auseinander.
Der Erhaltungszustand ist unter Würdigung
des Nutzungszwecks des Stückes ,
sprich , seines Wild-Pedigrees ,
unbeschadet etlicher dünner Stellen bei aber nur vereinzelten, kaum nennenswerten Löchlein und sich im Rahmen haltender Farbabreibungen überwiegend nur im Wappen-Löwen ein sehr guter und damit zugleich beispielhaft für ordnungsgemäße Verwahrung über die Zeitläufte im obigen Sinne. Die Kordelheftung hälftig erneuert.
Und weit über seinen Jagdkern hinaus ein
geradezu brandaktuelles Geschichts- + Kulturhistoricum sui generis
und damit optisch wie griffig warnend die geflügelte Botschaft vom Durch-die-Lappen-gehen-lassen dokumentierend. Und von ihrer Bemalung her sicherlich nicht zuletzt auch noch
Quellbezeichnung auch sonstiger „Lappen“ .
Denn „(z)war ist Papier als Umlaufsmittel schon in alter Zeit in China und Karthago benutzt worden, doch erfolgte eine ausgedehntere Anwendung desselben erst mit dem 18. Jahrh.“ (Meyers, a. a. O., XII, 680). Also als hiesiger Lappen schon fest an der Leine hing. Und im Gegensatz zu so manchem jener jüngeren „Lappen“ der Zeitläufte seine Qualitäten seitdem nicht nur sichtbar bewahrte, sondern noch mehrte.
Angebots-Nr. 14.948 / Preis auf Anfrage
Auf der Alpenjagd. Die drei Jäger – einer mit Fernrohr – vor Hochgebirgskulisse eine Felsspalte überwindend. 17,3 x 23 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.196 / EUR 65. (c. US$ 91.) + Versand
Außerordentlich seltenes
Hauptblatt der alten Graphik
Die Allegorie der Jagd. Der Jäger Orion, Sohn des Poseidon, trägt die Waldgöttin Diana. Umgeben von edler Meute. Kupferstich von Giorgio Ghisi, gen. Mantuano (1520 Mantua 1582), nach Luca Penni, gen. Romanus (Florenz 1500/04 – Paris nach 21. 9. 1556 oder 12. 4. 1557). 1556. Signiert, datiert. 36,2 x 25,3 cm. – Abdruck des 2. Zustandes mit der Adresse Duchettis (1554-1585/86). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.222 / Preis auf Anfrage
siehe auch
Diana — Beschützerin von Jäger + Wild
Venus und Adonis. Sie in göttlicher Nacktheit an einem Teich lagernd, Amor mit Pfeil in den Armen haltend, er, mit dem Bogen in der Hand und begleitet von zwei Jagdhunden, um das Gebüsch herumkommend. Stahlstich von William French (ca. 1815 – East Grinstead 1898) nach Annibale Carracci (Bologna ca. 1560 – Rom 1609). 3. V. d. 19. Jhdts. Signiert, bezeichnet. 14 x 15 cm.
Angebots-Nr. 14.267 / EUR 50. (c. US$ 70.) + Versand
Bürg Jäger. Alpenjäger mit Führer, einen dritten an der Sicherungsleine heraufleitend. Schöne Gebirgsszenerie. Ca. 1764. 34 x 25,9 cm. – Ridinger. – Thienemann 123. – Blatt 11 der Falkoniers-Folge. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.103 / EUR 706. / export price EUR 671. (c. US$ 935.) + Versand
Eine vierteilige Nahrungskette vom Hasen zum Jäger siehe Hasen, Angebots-Nr. 14.122
„ (Für) die Trefflichkeit … besonders der Jagdstücke ,
angeführt werden … “
Tischbein II, Johann Heinrich (Haina 1742 – Kassel 1808). Sammlung von Einhundert und siebenzig Kupferstichen nach Zeichnungen von … sämmtlich in Kupfer radirt und geätzt. Zwickau, Literatur- und Kunst=Comptoir, zwischen 1808 + 1827. Gr.-2°. 2 unnum. Bll. Titel, Vorwort + Inhalt und neben einer zusätzlichen alten lavierten Pinselzeichnung in Grau + Braun von anderer Hand
170 (davon 1 ausgetauschte) Radierungen
(5,4-21,2 x 6,7-27,7 cm), davon 10 (teil)koloriert, in punktueller Ursprungsmontage auf 59 Blatt. Rubinroter Radja-Ziegenldr.-Bd. auf 5 imit. Bünden mit grünem Rückenschild, Künstler-Namen auf Vorderdeckel + auf dessen Innenspiegel, Ridinger-Hirsch-Vignette sowie Filete auf beiden Deckeln, alles 23,5karätig goldgeprägt, in gleichartigem Hldr.-Schuber mit der Hirsch-Vignette a. beiden Decken.
Nagler 43, nicht ganz korrekt (so denn auch zuvor, S. 514, „ungefähr 184“) als
„ Gesamtausgabe seiner Werke “ .
Die teils mit mehr oder weniger, aber auch ganz in Aquatinta, vereinzelt auch in vernis mou, gearbeiteten und in ausgezeichneter Druckqualität vorliegenden Blätter teilweise auch in rötlichem/bräunlichem Druck oder auf farbigem Papier. Nach Art der alten Klebebände meist innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten. Nur vereinzelte Stockfleckchen, lediglich Bl. 147, Schloss Hardenberg bei Göttingen, namentlich in der Himmelspartie störend stärker. Partiell auftretender schwacher Wasserrand in der rechten Unterecke des Montagepapiers, das am Innengelenk oben + unten zudem minimal(st) knitterig ist. – Titel + Inhalt auf Bütten mit großem Lilien- bzw. Whatman-Wz.
Enthaltend Menschliche Köpfe (16) – Historische Figuren (19) – Landwirthschaftliche Thiere (27) – Pferde und Reuter (siehe auch zu III) (2 st. 3, darunter das berühmte Sujet „Falkner zu Pferde“) – Hunde (15) – Jagd-Stücke (9, darunter als großartigstes Blatt des Œuvre die Sauhatz auf blauem Papier) – Lebendiges Wild (14) – Todtes Wild (10) – Wildes Federvieh (9) – Wilde Thiere (20) – Landschaften (14) – Thierköpfe und Thierseltenheiten (14).
Hier denn erstmals vorliegend
als nahezu das complette Œuvre umspannende „Gesamtausgabe“ per Vitrinen-Exemplar innerhalb der Roten Reihe der ridinger handlung niemeyer. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.929 / Preis auf Anfrage
Wasserjagd. Im noch dunstigen Morgen im Schilf. Vorne Prahm, hinten Mühle. 14,5 x 21,5 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.207 / EUR 65. (c. US$ 91.) + Versand
Portrait Johann Elias Ridingers vor der Staffelei im Walde. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin Ca. 1900-20. – erlebnis ridinger 86. – Nach Thienemann XIX, 1.
Angebots-Nr. 28.454 / EUR 29. (c. US$ 40.) + Versand
Départ pour la chasse. Treffen und Ausritt der großen Jagdgesellschaft. Radierung von Jan van Huchtenburgh (Haarlem 1647 – Amsterdam 1733) nach Adam Frans van der Meulen (Brüssel 1632 – Paris 1690). 32,2 x 46 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.412 / EUR 1175. / export price EUR 1116. (c. US$ 1555.) + Versand
Préparatif de la chasse. Die im Revier angekommene Jagdgesellschaft. Radierung von Andries Frans Bauduins (Dixmuijde 1640 – Paris 1700) nach Adam Frans van der Meulen (Brüssel 1632 – Paris 1690). 32 x 45,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.413 / EUR 1175. / export price EUR 1116. (c. US$ 1555.) + Versand
Als Pendant zu vorstehenden zwei Blättern siehe Angebots-Nr. 14.411
Die Landschaft mit dem Jäger und den zwei Hunden. Auf bilddominantem baumbestandenen Felsplateau, von dem der Blick weit ins Land führt. Radierung von Johann Christian Reinhart (Hof 1761 – Rom 1847). 20,3 x 27,1 cm. – Andresen-Feuchtmayer 128, II (von III); Feuchtmayer Abb. 431; Nagler 50. – Schlußblatt der 6blätt. Folge von Landschaften, „deren eine die Legende vom hl. Hubertus enthält“. – Sehr schöner Druck mit dreiseits 3-7 mm Rand – unten linksseits nur knapp unter Plattenkante – auf tonigem Velin. – Rückseitige schwache Braunstellen bildseits nicht durchschlagend, ein rechtsrandiger schwacher Wasserstreifen hier nur ganz minimal bemerkbar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.177 / EUR 430. / export price EUR 409. (c. US$ 570.) + Versand
Satyrn und Nymphen. Die von der Jagd heimkehrenden, von Hunden begleiteten und allerlei Vögel und größeres Wildpret mit sich führenden Nymphen werden von Satyrn empfangen, die ihnen Weintrauben darbieten und auch mit sonstigen Früchten reich beladen sind. Stahlstich von Albert Henry Payne (London 1812 – Leipzig 1902) nach Peter Paul Rubens (Siegen 1577 – Antwerpen 1640). 3. V. d. 19. Jhdts. Signiert, bezeichnet. 15,5 x 16,6 cm.
Angebots-Nr. 5.070 / EUR 43. (c. US$ 60.) + Versand
Jagdgesellschaft. Fünf pelzbekleidete Jäger in dichtem Wald am Feuer, das Mahl bereitend. Aufgehängt daneben ein Stück Rotwild mit rundem Gabelgeweih. 21,9 x 31,9 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.004 / EUR 138. (c. US$ 192.) + Versand
Abbildung Der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuhren, Wandel, Gänge, Absprünge, Wendungen, Widergängen, Flucht, und anderer Zeichen mehr … nach der Natur gezeichnet, samt Einer Erklärung darüber siehe Löwenexemplar + Otterexemplar
Fallen- und Kistenherstellung. Werkstattansicht und Detaildarstellungen. 2 Blatt Kupferstiche. (1784.) 24,2-24,3 x 18,5-19 cm. – Aus der Quartausgabe der Diderot-Enzyklopädie. – Links auf Plattenkante geschnitten. – INSTRUKTIVE SUITE . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 8.204 / EUR 60. (c. US$ 84.) + Versand
Hetzjagden. Folge von 4 Blatt. Radierungen, teils mit der kalten Nadel, von Joh. Daniel Hertz (1693-1754) nach Joh. El. Ridinger (1698-1767) für Jeremias Wolf, alle in Augsburg. 172(3). 36,5-37,2 x 49-49,4 cm bzw., 2 Bll., Blattgröße 33,1-34,5 x 48,6-48,8 cm.
Thienemann 9-12 (nicht in seinem Besitz); erlebnis ridinger 13 nebst Abb. – Auszug zur Jagd – Hirschjagd im Wasser – Bärenjagd – Saujagd. – Die herrliche Folge ganz komplett in unterschiedlichen Druckzuständen. – 2 Bll. bis auf Bildeinfassung bei tlw. bzw. ganzem Textverlust, sonst überaus breitrandig. – Ganz extrem selten! – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.885 / Preis auf Anfrage
Menschenjagd. Rekrutierung auf alte Art, hier wohl für den in den 1860er Jahren gegen London operierenden Bund der Fenians. Am rohen Tisch der Wirtsstube dichtgedrängt die politisierenden Gruppen, auch schon darunter liegend, weggetragen werdend oder auf eigenen Füßen in die Nacht hinausgehend. Kurz, die Stadien munterer Geselligkeit und ihre Folgen. 21,7 x 31,6 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.010 / EUR 107. (c. US$ 149.) + Versand
Diana – Beschützerin von Jäger + Wild :
Zwei unbeschriebene Ridinger
Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Junge Jägerinnen in der Gestalt Dianens. Zum einen bei einem Baum sitzend mit Mütze, in der Linken die Flinte haltend, dazwischen der Kopf des Hundes, dessen Leine die Rechte hält. Am Gürtel die Jagdtasche. Zum andern bei einem Baum stehend mit Haube, mit der Linken in die Landschaft weisend, indes die Rechte die Flinte hält und der zur Linken stehende Hund zu ihr aufblickt. 2 Blatt. Schabkunstblätter bei Gabriel Spitzel (auch Spizel, 1797 Augsburg 1760). Bezeichnet: Ioh. Elias Ridinger delin. / Gabriel Spizel excud. A.V. 49,6-49,8 x 36,3-36,5 cm.
Weder bei Thienemann (1856), Schwarz (1910) + Wend, Ergänzungen zu den Œuvreverzeichnissen der Druckgrafik, I, 1 (1975) noch in den großen Beständen von Weigel (1838/57), Coppenrath (1889/90), Helbing (1900) oder den reichen Sammlungen von Schwerdt (1928), Faber-Castell (1958) und hier gewärtigen derzeitigen weiteren Ridinger-Versammlungen von Rang. In diesem Rahmen hier somit nicht nachweisbar.
Provenienz: Westfälische Sammlung ridinger handlung niemeyer Fränkische Sammlung
In Thema und Format Thienemann 1110 + (nur Schwarz) 1448 nebst deren Varianten 1113/14 nahestehende
Jägerinnen-Rarissima
aus der Hochzeit der für Sigrid Schwenk von etwa 1680 bis 1850 währenden Dianen-Verehrung. – Jeweils mit deutsch-lateinischem Vierzeiler.
Von ganz gleichmäßig schöner, braun-schwarz samtener Druckqualität voll feinen Hell-Dunkels, wird die bezaubernde Bildwirkung – in verträumter Sitzpose hier, in aktiver Stellung dort – von den den alten Schabblättern nun einmal durchweg eigenen Altersspuren letztlich nicht berührt. Auf Platten-, links Bildkante geschnitten, sind die Blätter an den vier Ecken sowie beidseits der durch leichte Quetschung etwas rissig-strapazierten Mittelfalte aufgelegt. Auch sonst hier und da leichte Altersspurigkeit und praktisch nur im weißen Textfeld bemerkbarer Anflug ganz schwacher Stockstippigkeit.
Angebots-Nr. 28.406 / Preis auf Anfrage
siehe auch die ausführliche Beschreibung + wände der ridinger handlung 4
IOH. ELIAS RIDINGER / Pictor et Scalptor (sic!) Augustanus / solertissimus Naturae Indag(ator) / ejusque in Animalium praeser(tim) / Delineatione Æmulator / felicissimus / natus Vlmae Suevorum / d. XVI. Febr. A.S. MDCXCVIII / Ars Artifici(s) Amic(us). Kniestück, sitzend, mit Pinseln + Palette als von der zur Rechten sitzenden Diana gehaltenes Medaillon in Staffelei-Spiegel, vor dem künstlerischen Auge einen kapitalen Hirsch schon auf der Leinwand sehend wie er als nebst Keiler von Diana erlegt unterhalb eines Postaments liegt. Auf letzterem sitzend und dem Meister vertraulich zugewandt ein behaubter Falke nebst seitlichem gebeizten Reiher sowie erlegter Wildgans. Und Mitte unten natürlich ein Ridinger-Hund. Das Ganze vor waldigem Hintergrund. Schabkunstblatt von Johann Jacob Haid (Kleineislingen 1704 – Augsburg 1767) nach Johann Georg Bergmüller (Türkheim, Schwaben, 1688 – Augsburg 1762). 39,7 x 26,7 cm. – Thienemann XX, 2. – Das reiche schöne Bildnis des früheren Schülers Haid in herrlichem Druck mit 2-2,5 cm breitem Rand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.185 / EUR 1200. / export price EUR 1140. (c. US$ 1589.) + Versand
– – – Dasselbe, druckmäßig eine Idee weniger schön und mit nur bis zu 4 mm feinem Rändchen rundum. Linksseits ein 1,5 cm ins Bild reichender professionell beigelegter Einriß. – La „belle Epreuve“ Gustav Ritter von Francks (Wien 1807 – London 1860). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.221 / EUR 1800. / export price EUR 1710. (c. US$ 2383.) + Versand
Wilderer. Beim erlegten Reh gestellt, auf einen der beiden Gendarmen anlegend. 21,6 x 31,7 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.978 / EUR 138. (c. US$ 192.) + Versand
– Rotte von Wilderern auf freiem Feld, den Jagdaufseher bedrohend. 21,9 x 31,8 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.979 / EUR 176. (c. US$ 245.) + Versand
Nur bei Thienemann + Schwerdt complett .
Und nun hier !
Jagdszenen. Jagd auf Wildschwein, Rehbock, Wolf + Fuchs. Folge von 4 Blatt. Schabkunst. 39,8-39,9 x 45,2-45,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 1115-1118; Schwerdt III, 146, d ( „Rare set“, 1928 ); Schwarz 1116 (Tafel I/XXXV) + 1117; Helbing XXXIV (1900), 1499 (nur Bl. II, bis an Plattenrand beschnitten). – Nicht in den Ridinger-Sammlungen Coppenrath (1889/90), des Anonymus bei Wawra (1890) + Gräflich Faber-Castell (1958). – Zumindest Bll. I + III mit Wortmarken-Wz. – Die Untertextfelder noch mit Plattenton, durchgängig schön bei I + II. – Geglättete Mittelfalte. – Rückseitige Druckstellen-Stippigkeit bildseits nur im Wolfsblatt sichtlich bemerkbar, praktisch gar nicht im Schweinsblatt. – In 50 Jahren hier erstmals vorliegendes
Ridinger – Rarissimum von einheitlicher Druckqualität
sehr schönen Hell-Dunkels bei 1,5 cm umlaufendem Rand
und solchermaßen von Schwerdt’schem Blattformat. Hier 42,5-42,6 x 47,8-48 cm, dort ca. 42 x 48,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.674 / Preis auf Anfrage
Pilzesammeln ist keine Ausflucht
Wilderei – Verordnung Carls I., Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1713-1780), die Ausflüchte des Pilzesammelns bei der Wilddieberei im Weser-District betreffend. Gegeben Braunschweig 18. Feb. 1768. 34,7 x 41,5 cm. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift.
In dieser Variante thematisch seltener ,
in besonders wirkungsvoller Typographie
gedruckter rahmungsreizvoller Einblattdruck .
Angebots-Nr. 12.553 / EUR 371. / export price EUR 352. (c. US$ 491.) + Versand
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
– Erneuerte (und erweiterte) Verordnung Ludewig Rudolph’s (1732) durch Carl I., Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg, die Wild=Dieberey und das Schiessen hohen und niedrigen Wildprettes in den Forsten, Wildbahnen und Gehegen, nun aber auch (1773) in den Gärten, namentlich vor den Toren von Brschwg. + Wolfenbüttel. Gegeben seinerzeit Wolfenbüttel 19. Nov. 1732, nunmehr Brschwg. 19. Aug. 1773. 34,5 x 42,5 cm. Mit gr. Holzschnitt-Initiale. Mit den nebst L(oco) S(igilli)-Marken gedr. hzgl. Unterschriften. – Mittels neuen Vor- und Nachspanns auf die Gärten ausgedehnte, in dieser Form seltene, sehr rahmungsreizvolle Variante. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.554 / EUR 302. / export price EUR 287. (c. US$ 400.) + Versand
„ DOEBEL – der … PRAKTIKER “
der Ridingerzeit
Döbel, Heinrich Wilhelm. Neueröffnete Jäger=Practica Oder der wohlgeübte und Erfahrne Jäger, Darinnen Eine vollständige Anweisung zur gantzen Hohen und Niedern Jagd=Wissenschaft in Vier Theilen … Alles aus vieljähriger eigenen Praxi gründlich und deutlich beschrieben … Nebst einer Vorrede des Herrn Cantzlers (Reichs)Freyherrns von Wolf. 3. verb. und sonderlich in Forstsachen sehr vermehrte Aufl. 4 Tle. in 1 Bd. Lpz., Joh. Sam. Heinsius, 1783. Kl.-2°. Mit mehreren auch figürl. Holzschn.-Vign- und -Illustrationen und
21 Faltkupfern
(20 ca. 35 x 40, eines 35 x 19 cm, alle komfortabel auf blattgroßes blaues Bütten gefalzt). 13 unnum. Bll. Titel, Vorworte + Inhalt, 148, 264, 192, 108 SS., 32 unnum. Bll. Reg. Späterer hellbrauner HSchws.-Ldr.-Bd. mit gepr. Rückentitel + -Fileten, Ldr.-Ecken m. Fileten, dunkelbraun-marmor. Deckelbezügen und blaugrauem Spiegel + Vorsatz.
Schwerdt I, 146 c; Jeanson 1709 + Kat. 1987, 183 sowie Souhart 143 für jeweils andere Ausgaben. – Der erstmals 1746 dreiteilig und mit nur 20 Kupfern gleichfalls bei Heinsius erschienene Klassiker, dem 1754 die auf vier Teile vermehrte Zweitauflage und hier denn anstehende nochmals erweiterte dritte, wiederum in Folio, mit nunmehr 21 Kupfern folgte. Kleinformatiger (8° bzw. gr.-8°) denn eine Wiener Ausgabe von 1785/86 und als 4. Auflage die von C. Frdr. L. Döbel + Frdr. Wilh. Benicken „völlig und wenig wertvoll“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., Bd. V [1889], S. 16) umgearbeitete und lediglich von 9 darstellenden Tafeln begleitete Leipziger von 1828.
SEHR SCHÖNES EXEMPLAR , nahezu absolut fleckenlos, nur zwei säurefrei hinterlegte winzige Randeinrißchen und besagtes obiges Tafellöchlein. Zu den Hölzern verschiedentliche saubere Randnennungen der lateinischen Namen in Bleistift. – Spiegel + Vorsatz (letzterer 3blättrig unter Verwendung je eines alten Papiers) erneuert, Stehkanten der Deckelbezüge bestoßen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.803 / EUR 1485. / export price EUR 1411. (c. US$ 1966.) + Versand
„ DER BAIERISCHE HIESEL “
L. C. E. H. F. Wildungen. Weidmanns Feierabende, ein neues Handbuch für Jäger und Jagdfreunde. Zweytes Bändchen. Marburg 1816. Frontispiz + gest. Titel, 198 SS., 2 Bll. OKart. m. jagdallegorischen Deckel- + Rückenkupfern. – Titel gebräunt, Text tlw. u. meist nur leicht stockfleckig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.246 / EUR 251. / export price EUR 238. (c. US$ 332.) + Versand
und somit von größter Authentizität
und gar
mit de Marselaer – Provenienz
als von
letzter Originalität ?
Bruyn, Nicolaes de (Antwerpen 1571 – Rotterdam 1656). St. Hubertus. Der fürstliche „Wilde Jäger“ als nach Döbel Vater der Parforcejagd und entsprechend mit Horn und 6köpfiger Meute in großer Waldlandschaft barhäuptig vor dem Hirsche knieend. Auf dem Pool hinter letzterem zwei Schwäne als den weissagenden Vögeln der Mythologie, am Stamm oberhalb des Pferdes eine zischelnde Schlange als Versucherin, dem Hirsch am nächsten in Einzelstellung und als einziger auf seinen Herrn schauend ein Hubertus-Hund. Kupferstich. (1614.) Blattgröße 69,9 x 45,8 cm.
Das superb seltene Blatt ,
unerreicht geblieben Schwerdt
und so vielerorts mehr ,
jüngst erst hiesigerseits bekanntgemacht Günther Schlieker
bei Vorbereitung seiner Hubertus-Monographie wie denn
unbekannt geblieben schon Huyghebaert
selbst nach seinerseits 21 weiteren Forschungsjahren
bei umfassendst erweiterter Neuauflage seines „Sint Hubertus, Patroon van de Jagers in Woord en Beeld“ (Antwerpen [!] 1949 mit nunmehr 361 Seiten + 173 Abbildungen gegenüber 158 Seiten + 34 Abbildungen 1927!!),
was besagte Seltenheit umso signifikanter belegt
als er Frederic de Marselaer ausführlich dokumentiert (SS. 174-181 + Abb. 75-80).
Provenienz
de Marselaer , (handschriftlich) 1656
als
Taufgeschenk
Frederic de Marselaer’s
(Antwerpen 1584 – [St. Hubert-] Elewijt 1670;
Jöcher III, 208 + VIII, 789) ,
Obmann der St. Hubertus – Bruderschaft
und
Gralshüter der Elewijter Hubertus – Insignien
für
Frederic Jozef Ignatius de Marselaer (1656-1718)
als
dem Enkel-Stammhalter ?
Conte Giovanni Maria Mazzuchelli
(Brescia 1707 – 1765)
Jöcher VIII, 1127 ff.; Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., IX, 98.
Für wie kostbar dieser das Blatt hielt, belegt die rückseitige 5fache Besitzstempelung
„Con. Gio. Mazzuchelli“ unter der Grafenkrone.
Früher Abdruck wie erstrebenswert vor den Adressen („… sind die besseren, weil seine feine Grabstichelarbeit bald abgenützt war“, Wurzbach) von Gerard Valck (1626 – nach 1694) + Peter Schenk I (1661-1715). – Hier mit Joannes Meyssens’ (Antwerpen 1612 – Brüssel 1670)
Verleger - Dedication für eben den Obigen :
„ H. Nob(i)lissi(mum) Duo FRADERI O de MARSELAEf Equiti Aurato et Lauretano Baron(i?) le (Per)k (et E)leweyt S. Huberti , Toparehae liberi Qonnau de Opdorp. Hærseaux Oycke , etc. … Man. à Consiliis B(e?)llisennmum Bruxellæ Conj… me D. Huberti iconem D. C. Q. Jo(a)nes Meyssens “.
Darüber im Bild selbst unten rechts
das „MAZSELARE“ – Wappen
bestehend aus dem Stamm-Wappen unter der 5zackigen Adelskrone nebst den beidseitigen aufgerichteten Parforce-Hunden, hier Wappen-Fahnen haltend: links die Marzelaer’sche, rechts die der Frau, Margriete van Borainage (de Bernaige, Baronaige, geb. 1584, Eheschließung 1626, weiteres siehe ausführliche Beschreibung).
Oben auf Bildkante geschnitten, an den Seiten mit feinem, unten unterhalb der Dedicationszeile (diese mit minimalem Restaurierungsausfall) etwas breiterem Rändchen. So voll entsprechend dem von Wurzbach (52) mit 69 x 46 cm genanntem Maß. Etlicher Risse und Rißchen oder dünner Stellen halber professionell dubliert, wie bildseits nur bedingt und ohne Störung des faszinierenden Bildeindruckes bemerkbar.
Die das Wunder viel treuer als Dürer verdeutlichende Scenerie
als Ausfluß eines ganz anderen Selbstverständnisses, wurzelnd eben in dessen natülichem und damit, vor allem, auch geistigem Ambiente. Während der bemützte ( sic! ) Jäger bei Dürer (1501) linksseits des Pferdes kniet, das somit optisch zwischen diesem und dem Hirsch steht, so bei Bruyn vor dem im linken Bildfeld angesiedelten Pferd. Und zwar, auf kleiner Lichtung, in denkbar größter Nähe zu dem Zehnender. Und während Dürer’s Ritter den Rücken betont durchdrückt, welches mit hochgelegener stolzer Burg kommunizierendem Selbstbewußtsein auch von glattem Gesicht (nach Winkler, Seite 97, übrigens die Gesichtszüge Kaiser Maximilians!) und gesellschaftlicher Willkommensheißung der Hände untermalt wird, kniet er bei Bruyn geschehensangemessen leicht vorgebeugt, mit Gesicht und den nach unten ausgebreiteten Armen
das Wunder dieses Augenblickes miterlebbar machend .
Und ehrfurchtsvoll vor sich abgelegt die standesgemäße Kopfbedeckung. Sinnvoll auch die Hinzufügung der Schwäne, der Schlange, des Hubertus-Hundes. Die reiche Landschaft Natur pur. Entsprechend denn Wurzbach I, 217 f.:
„ … (Bruyn) ist ein vorzüglicher Zeichner, seine Köpfe sind voll Ausdruck und Wahrheit, seine Kostüme phantastisch interessant und die Fülle der Figuren überraschend. “
Und Thieme-Becker V, 160:
„ die Mehrzahl (seiner Blätter) aber nach eigener Erfindung – so auch das hiesige! – und hierin zeigt sich de Br. als ein höchst origineller Künstler, der die Kunstsprache des Lucas van Leyden (Bredius erinnert zugleich auch an Hendrick Goltzius) noch ein Jahrhundert nach dessen Ableben mit Geschick fortsetzte … Sein sehr reichhaltiges Œuvre …
gehört zu den interessantesten seiner Zeit. “
Und zusammen mit der von Gillis van Coninxloo III (1544-1607) herkommenden Landschaft von in die Tiefe führendem differenzierenden Hell-Dunkel – diesbezüglich bei Dürer die jüngste Forschung auf italienische Vorbilder erkennt – gibt de Bruyn seinem Hubertus denn
die Authentizität
schlechthin. Nämlich in jeglicher Hinsicht
das heimische Umfeld des Heiligen !
Und dem einzigartigen Geschehen
mit 70 x 46 cm ( sic! )
das ihm angemessene Format dazu. Damit aber mit dem einen wie dem anderen seinesgleichen suchend. Um mit der
de Marselaer – Dedikation
egliches Feld endgültig& und weit abgeschlagen hinter sich zu lassen. Erstmals präsent hier denn mit dem ganzen Anspruch seiner überragenden Seltenheit, auch mit den Spuren seiner Jahrhunderte, gewiß, doch
gesamthaft als ein wundervolles Blatt .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.036 / Preis auf Anfrage
Kompendium für Jagd + Naturschutz
(August Wilhelm Graf von Mellin.) Versuch einer Anweisung zur Anlegung, Verbesserung und Nutzung der Wildbahnen so wohl imFreyen als in Thiergärten. Mit 2 Holzschnitt-Vignetten und 118 Kupfern incl. Frontispiz, Titelvignette + Dedications-Wappen-Kupfer. Berlin u. Stettin, J.Pauli, 1779. 4°. XXI, 1 (Errata), 356 SS. Dklgrün. marmor. Pp.-Bd. d. Zt. m. leerem Bibl.-Rückenschild. Verblaßter Punktierschnitt.
Schwerdt II, 22 („a beautiful and scarce book“); Lindner 11.1427.01; erlebnis ridinger 71 nebst Abb. – Dediciert dem „würcklichen Geheimen= Etats= Kriegs= und dirigirenden Minister Freiherrn v. d. Schulenburg“ (Lewin Rudolf v. d. Sch.?). – Name auf Titel. – Einband namentlich an den Stehkanten und Ecken sowie den Gelenken berieben bzw. bestoßen. Inhalt (SS. IX-XXI) und gegen Schluß akzeptabel braun- bzw. stockfleckig, dazwischen 2 Lagen (8 Blatt) gleichmäßig gebräunt und einige wenige Seiten braunschmutzfleckig. Sonst nur vereinzelte unwesentliche Stockflecken und gesamthaft ein gutes, zugreifenswertes Exemplar.
Unter den bald rein instruktiven, bald bildschönen Kupfern unterschiedlichen Formates bis hin zu (Fast-)Seitengröße
mindestens 9 nach Joh. El. Ridinger .
Nach Einleitung und Generellem über Wildbahnen, gegliedert in Hege, Naturgeschichte der edlen Thiere und Von der Jagd derselben. Im einzelnen u. a. über Hirsch-, Dam-, Reh- und Schwarzwildpretbestand sowie Wechselwildpret und dessen Sicherung für das eigene Revier, die Anlage, Einfriedung, Einrichtung und Verzierung sowie Nutzung des Tiergartens im allgemeinen wie speziell für Rehe, Schwarzwild, Hasen und Kaninchen, Schutz von Bäumen + Sträuchern vor Verbiß, deren aller Naturgeschichte und schließlich deren Jagd mit all ihrem Zubehör und in allen nur möglichen Facetten. – Großer Schuhu als Schlußvignette. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.215 / EUR 1994. / export price EUR 1894. (c. US$ 2639.) + Versand
(Auguste J. Fr.) Comte de Chabot. La Chasse à Travers les Âges. Histoire anecdotique de la Chasse chez les Peuples anciens et en France depuis la conquête des Gaules jusqu’à nos jours. Paris 1898. 4°. 4 Bll., 407 SS., Impr. Mit Farbinitialen, 226 Abbildungen und 29 (4 farbigen) Tafeln. Lwd.-Bd. d. Zt. m. goldgepr. Rückentitel + Eigner-Monogramm G.G. auf dem Vorderdeckel. – Titel in Rot + Schwarz. – Mit 8seitigem Register. – Unverzichtbares, seltenes Standardwerk. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.644 / EUR 496. / export price EUR 471. (c. US$ 656.) + Versand
„ … er aber öffnete die Bahn der Stecherkunst im Grossen “
Hier denn sein
1573er Hl. Hubertus
Cort, Cornelis (Hoorn 1533 – Rom 1578). St. Hubertus. Der südniederländische fürstliche „Wilde Jäger“ als nach Döbel Vater der Parforcejagd und entsprechend mit Horn auf dem Rücken und Hirschfänger mit Greifkopf an der Seite in kniender Demutshaltung – anders als bei Dürer denn auch entblößten Hauptes – vor dem über ihm auf einer Felsnase stehenden Hirsch. Hinter ihm, erst noch aus dem Walde hervortretend, sein Pferd und zwei Hunde. Zurückgesetzt im Mittelfeld seine Bergveste oberhalb eines weiteren Anwesens. In der Luft ziehende Vögel, darunter nach deren Flugbildern wohl die auch anderwärts (so etwa 1614 bei de Bruyn) aufscheinenden zwei Schwäne als den weissagenden Vögeln der Mythologie und ein Reiher. Kupferstich mit Radierung nach Girolamo Muziano (Acquafredda bei Brescia 1528/32 – Rom 1592). Bezeichnet: im Bild unten rechts HIERONYMO MVCIANI INVE(N). / Corneli cort. fe. / 1573 + im unteren Plattenrand In Roma presso Carlo Losi l’anno 1774. 52 x 39,2 cm.
Aus Wurzbach Cort 33; Nagler III, S. 126, und, Muziano, X, S. 87; AKL XXI, SS. 341 f.; Schwerdt III, S. 49 (mit gleichfalls der späteren Losi-Adresse).
Zumindest nicht unter den 173 Abbildungen der umfassendst erweiterten Neuauflage von Huyghebaert’s Sint Hubertus, Patroon van de Jagers in Woord en Beeld, Antwerpen 1949, bei nunmehr 361 Seiten gegenüber nur 158 SS. + 34 Abbildungen der 1927er ersten Auflage).
Aus der Folge der Sieben großen Landschaften mit Heiligen
– „ Meisterstücke und selten in guten Abdrücken “ –
(Nagler 1836), „unter dem Namen der Büssenden bekannt“, geschaffen „auf persönliche Bitte von Muziano … wobei C. mit der Herausgabe nicht weiter befaßt ist …
zweifelsohne seine populärsten und am häufigsten aufgelegten Stiche “
(AKL 1999), hier denn in gleichmäßig gutem Abdruck Losi’s, dem aus den 1770ern noch weitere Neuauflagen aus 16. Jhdt. zu danken sind, bei unverändert schöner differenzierter Abgesetztheit des Hintergrundes vom Geschehen welchem des Vordergrundes und noch ungereinigtem rechten Plattenrand. – Auf schwerem Bütten mit zweifach eingefaßtem Wz. Lilie in Kreis nebst Anhänger V, verwandt der Gruppe Heawood 1589 ff. als durchweg italienischer Papiere des 16. bis späten 18. Jhdts. – Oben + links 2,4 cm, unten + rechts 0,6-1 cm breitrandig. Die geglättete Mittelfalte bildseits nur mittig noch schwach erkennbar, ebenso fast nur rückseits eine leichte Stockstippigkeit. Minimale Druckstelle unterhalb der Burg. Solchermaßen von allseits schönem Gesamteindruck, wie bei diesen großen Formaten der Alten Graphik vielfach vergebens gesucht, stehend zudem für Cort’s mit Ankunft 1565 bei Tizian in Venedig einsetzenden Ruhm.
„ C(orte war) dank den Vorzügen seiner Kunst in Rom zu großer Beliebtheit gelangt … C. wurde der bevorzugte Stecher der beiden Zuccari … dann des (denn auch hier anstehenden)
Muziano , der damals in Rom großes Aufsehen erregte
… Der Einfluß, den C. auf den italien. Kupferstich der 2. Hälfte des 16. Jahrh. ausübte, ist im einzelnen noch nicht untersucht worden. Sicher ist, daß erst Goltzius wieder die Entwicklung der Kupferstichtechnik um einen neuen Schritt vorwärts brachte u. daß bis zu dessen Auftreten
C. den Ruhm , der erste Stecher der Welt zu sein ,
unbestritten behaupten konnte
… Die Stiche C.s müssen eine große Verbreitung gewonnen haben, denn die meisten erschienen nacheinander in mehreren Verlagen … “
(L. Burchard 1912 in Thieme-Becker VII, 475 ff.).
Hier denn nach Muziano, dessen „großer Feinheit u. starkem Naturgefühl“ im Landschaftsfache Thieme-Becker (XXV, 1931, S. 304) gedenken. Er hatte sich seinerseits „in Venedig unter dem Einfluß Tizians und seit ca. 1548 in Rom unter dem Michelangelos“ weitergebildet. Und adäquat erbat er sich für die Wiedergabe seiner Sieben großen Landschaften die Hand Cort’s, aus welcher Folge der Hl. Hubertus als Primus inter pares herausragt.
Als erster graphischer Hubertus wandtüchtig großen Formats .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.266 / Preis auf Anfrage
Dixon, William Scarth. Hunting in the Olden Days. London, Constable, 1912. Gr.-8. XIII, 386 SS. Mit Heliogravuren-Frontispiz + 89 Abbildungen (gezählt als 84) nach meist Stichen + Gemälden, doch auch Photographien, auf 66 besonders dicken Kunstdruck-Tafeln. OHldr.-Bd. mit Rücken- + Deckelvergoldung. Kopfgoldschnitt. Zweiseits unbeschnitten.
Nicht bei Schwerdt, dort nur zwei andere Titel. – Titel in Rot + Schwarz. – Auf Antique de Luxe-Bütten. – Mit Bibliographie (3 SS.) + Index (12 SS.). – Rücken zu Mittelbraun verblaßt, die grünen Leinenbezüge etwas fleckig.
Angebots-Nr. 14.356 / EUR 199. (c. US$ 277.) + Versand
Das Volksregime im Jagdrecht
Rondonneau, L. (Hrsg.). Code de la Chasse et de la Pêche, Contenant les Lois, les Arrêtés, les Décrets, les Avis du Conseil d’Etat et les Réglemens rendus sur la Chasse, la Pêche, la Louveteries et le port d’armes: Depuis 1789 jusqu’à ce jour; Recueillis, mis en ordre, et conférés entre eux … Terminé par la Texte de l’Ordonnance (de Louis XIV, Roi de France …) des Eaux et Forêts (du Royaume Donnée … au mois d’Août 1669). Paris, Garnery, Libraire, + Rondonneau et Decle, Libraires, au Dépôt des Lois, place du Palais de Justice, Juli 1810. IV, 171 SS. Marmor. Hldr.-Bd. m. Ldrecken., goldgepr. Rückentitel u. farbig marmor. Deckelbezügen. 2seits unbeschnitten.
Thiébaud 789; Schwerdt II, 138. – Nicht auf den Versteigerungen Jeanson (!, 1987) + Lindner (2003). – Die mit dem 4. August 1789, also nur 20 Tage nach dem Sturm auf die Bastille , und gehetzt von weiteren Initiativen der Nationalversammlung vom 6., 7., 8. + 11. August einsetzenden Änderungen des französ. Jagd- + Fischereirechts, teils im Wortlaut, teils als Extract, souverän gefolgt vom alten Bourbonen-Recht aus den Tagen des Sonnenkönigs in der Fassung vom August 1669 (SS. 45-171).
Vom Standard des Ancien Régime denn auch noch der Druck selbst, sprich, auf Bütten, als in anderen Landen schon längst Maschinenpapier für egalité sorgte. – SS. 121/124 mit Eckausriß oben rechts bzw. links, 121/2 zudem mit sich anschließender säurefreier kleiner Knickhinterlegung. SS. 163/166 mit hinterlegten Papierausbrüchen am Innenrand bei vereinzeltem Buchstabenanschnitt. Sonst nur vereinzelte Fleckchen, nur Titel + Inhaltsblatt eine Kleinigkeit mehr, ersterer oben u. rechts generell minimal altersspurig, und gesamthaft sehr schönes Exemplar dieser seltenen Publikation in adäquatem Einband im Stil der Zeit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.807 / EUR 310. / export price EUR 295. (c. US$ 411.) + Versand
Annalen der Forst- und Jagd-Wissenschaft. Hrsg. v. Chr. W. J. Gatterer und C. P. Laurop. Bd. I in 4 Tlen. Darmstadt 1811. 171, 3 SS., 1 Bl.; 184 SS., 4 Bll.; 188 SS., 2 Bll.; Gestochener Titel z. 1. Bd., 186 SS., 4 Bll. Einzel- + Gesamtinhaltsverz. sowie Band-Errata. Mit
3 (1 kolor. Bocks-) Faltkupfern .
Grüne Ppbde. m. aufmont. OVorder.-Umschlägen
Lindner 11.1261.01. – Titel und zwei Folgeblätter des 3. und 1 Blatt des 4. Heftes mit teils alt hinterlegter Fehlstelle im weißen Rand, Titel des 2. Heftes mit zwei alten Tintenskizzen. H. 2 in der 2. Hälfte schwach wasserrandig, sonst praktisch fleckenfreies, uniform gebundenes schönes Exemplar, dessen brauner Büttenvorsatz im 4. Heft durch ein lindgrünes Papier mit Wz. ersetzt ist.
Der komplette erste Jahrgang dieser seltenen frühen Zeitschrift. – Hefte 2-4 u. a. mit der Fortsetzung „Forstverfassung der deutschen und anderer Staaten“. Erwähnenswert auch die „Recensionen neu erschienener Forst- und Jagdschriften“ oder Erlebnisberichte wie Fürst Karls zu Leiningens „Merkwürdige Beispiele von der Bosheit der Hirsche in der Brunft“ oder dessen „Höchst seltener Zug thierischer Dankbarkeit“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.042 / EUR 649. / export price EUR 617. (c. US$ 860.) + Versand
Die Plage für Fuchs, Hund + Mensch :
4x Hygienegeschichte
Mandat (Friedrich Augusts, Hzg. zu Sachsen), die wider das Herumlaufen und die Wuth der Hunde vorzukehrenden Anstalten betreffend. Nebst den Beilagen „Ursachen der Wuth der Hunde, und die Kennzeichen solcher Wuth“ sowie „Anweisung wie man sich bey dem Bisse toller Hunde zu verhalten habe und dessen traurigen Folgen vorbeugen könne“. Gegeben Dresden 7. Sept. 1782. 2° (34,8 x 21 cm). Mit Eingangs- + Schluß-Vignette in Holzschnitt. 12 Bll. Mit gedruckter hzgl. Unterschrift nebst L(oco) S(igilli)-Marke.
Hs. Aktenvermerk „Nom: 13.“ von alter Hand auf Titel. – Namentlich der Hauptteil in schöner, großer Typographie. – Breitrandig.
Außerordentlich inhaltsreiche Verordnung
zu Bekämpfung + Heilung der Tollwut durch Tollwurmschneiden + 8seitige Anweisung zur Heilung Gebissener. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.081 / EUR 496. / export price EUR 471. (c. US$ 656.) + Versand
Mandat (Friedrich Augusts, Hzg. zu Sachsen), wegen Einschränkung des Hundehaltens, und der wider das freye Herumlaufen der Hunde, auch sonst zu Verhüthung der von wüthenden Hunden zu besorgenden Gefahr, zu treffenden Vorkehrungen. Nebst den Beilagen „Ursachen der Wuth der Hunde und die Kennzeichen solcher Wuth“ sowie „Anweisung, wie man sich bey dem Biße toller Hunde zu verhalten habe, und dessen traurigen Folgen vorbeugen könne“. Gegeben Dresden 2. April 1796. 2° (34,8 x 22 cm). Mit großer Anfangs-Vignette in Holzschnitt + Eingangs-Initiale. 16 Bll. Mit gedr. hzgl. Unterschrift nebst L(oco) S(igilli)-Marke. Geheftet. Unbeschnitten.
Hs. Aktenvermerk „Nom. 23“ von alter Hand auf Titel. – Letzte vier Blatt mit kleiner Wurmspur im breiten weißen Oberrand, Schlußblatt unten im Rand mit zwei Braunflecken. – Namentlich der Hauptteil in schöner, großer Typographie. – Breitrandig.
Außerordentlich inhaltsreiche Verordnung
zu Bekämpfung + Heilung der Tollwut ,
mit direktem Bezug zu vorstehender Verordnung vom 7. September 1782, die Hygiene als Schutz vor Krankheit begreifend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.082 / EUR 496. / export price EUR 471. (c. US$ 656.) + Versand
Vorschriften, für die Bewohner der Städte und des Landes, aus dem unterm 2. April, wegen Einschränkung des Hundehaltens und der von wüthenden Hunden zu besorgenden Gefahr, publicirten Mandate, nebst den darzugehörigen Beilagen „Ursachen der Wuth der Hunde und die Kennzeichen solcher Wuth“ sowie „Anweisung, wie man sich bey dem Biße toller Hunde zu verhalten habe, und dessen traurigen Folgen vorbeugen könne“. Kl.-4° (20,5 x 17 cm). 24 SS. Geheftet und mit Garnschlaufe oben links.
Hs. Aktenvermerk „Nom: 24“ von alter Hand auf Titel. Dieser gebräunt und etwas schmutzstippig sowie mit kleiner unauffälliger, das zweite Blatt noch ganz minimal berührender Wurmspur.
Die zum Aushang verwandte Version
der außerordentlich inhaltsreichen Verordnung
zu Bekämpfung + Heilung der Tollwut ,
die Bestimmungen des im Vorjahr als Neufassung der Verordnung vom 7. Sept. 1782 erlassenen Mandates in teils abgeänderter Reihenfolge in
ebenso knappen wie einprägsamen Sätzen zusammenfassend .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.083 / EUR 345. / export price EUR 328. (c. US$ 457.) + Versand
Edict (Friedrich Wilhelms, König v. Preussen, Markgraf zu Brandenburg) Wegen des Tollwerdens der Hunde und darin das sog. Tollwurmschneiden aufhebend, da „der Erfolg der gehoften Wirkung nicht entsprochen“. Gegeben Berlin 20. Feb. 1797. 2°. Titel, 3 unnum. Bll. auf 2 Doppelblättern. Mit Titel- und großer, reich gestalteter Anfangsvignette. Mit gedruckter kgl. Unterschrift nebst L(oco) S(igilli)-Marke. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.238 / EUR 322. / export price EUR 306. (c. US$ 426.) + Versand
W. Ross King. The Sportsman and Naturalist in Canada, or Notes on the natural History of the Game, Game Birds, and Fish of that Country. Mit 6 Chromolithographien sowie 13 Holzstich-Illustrationen. London, Hurst & Blackett, 1866. Gr.-8°. XVI SS., Errataslip, 1 Bl. Ills.-Verz., 334 SS. Grüner OLwd.-Bd. m. goldgepr. Rücken u. VDeckel., dieser m. großer goldgepr. Elchvignette. Unbeschnitten. – Erste Ausgabe. – Zwei Jagd-Exlibri. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.777 / EUR 404. / export price EUR 384. (c. US$ 535.) + Versand
Jacques Arago. Souveniers d’un aveugle. Voyage autour du Monde. Chasses. – Drames. Mit 15 lithographierten Tafeln nach Vorlagen des Autors. Paris, Delloye, 1840. Gr.-8°. 2 Bll., Titel, VII, 410 SS., Inhalt. Hldr.-Bd. auf 4 Bünden m. farb. marmor. Vorsätzen u. goldgepr. Rücken. – Akzeptables Gebrauchs-, sprich Leseexemplar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.646 / EUR 152. (c. US$ 212.) + Versand
Jagen + Fischen in England in 2 Bänden + 63 Kupfertafeln, mit u. a. Kapiteln zu Hunden (173 SS. + 12 Kupfertafeln, darunter 50 Seiten Hundemedizin) , verschiedenen Jagdtieren wie Fuchs, Hirsch, Hase, Otter, den Schwimm-, Scharr- + Stelzvögeln (Fasan, Ente, Gans, Rebhuhn, Schnepfe etc., 110 SS. mit 19 Tafeln). Darüberhinaus Geschichte, Grundsätze und Entwicklung der Jagdgesetze im allgemeinen sowie speziell Fische, Vögel und Hunde betreffend darstellend sowie abschließend Hinweise zu Waffen und Munition. Siehe Fische, Angebots-Nr. 13.130
Friedrich von Dincklage (d. i. Hans Nagel v. Brawe). Waidmannsbrauch und Jägerart. Skizzen und Scenen. Mit zahlreichen Illustrationen. 2., völlig umgearbeitete Auflage. Berlin (1897). VIII, 260 SS. incl. 12 SS. Jagdinsertionen. Genarbter OPappbd. m. goldgepr. Titel u. Schnepfenstrich a. d. Vorderdeckel. – Rücken + VDeckel. verblichen. – Das Kompendium. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.911 / EUR 176. (c. US$ 245.) + Versand
Lindner – Et Multum et Multa. Beiträge zur Literatur, Geschichte und Kultur der Jagd. Festgabe für Kurt Lindner zum 27. November 1971. Hrsg. v. Sigrid Schwenk, Gunnar Tilander u. Carl Arnold Willemsen. 1971. 4°. XVI, 435 SS. Mit zahlr. Text- + 57 Tafelabb., davon 1 Falttafel, aufmont. Portrait-Frontispiz + 2 Tafeln. Grüne OLwd.
Mit Beiträgen zur Jagdliteratur, u. a. arabisches Falknerei-Traktat, die Kerdeston-Library of Hunting and Hawking Literature, älteste russische und polnische Jagdbücher, Braunschweigische Verordnungen, Geschichte, darunter die Jagd mit Vogelhunden, Jägersprache, ferner Biologie, Tierheilkunde, Sagen, Forstwesen und Kunst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.522 / EUR 235. (c. US$ 327.) + Versand
(Fr. Lacomb.) Encyclopédie méthodique. Dictionnaire (A-Z) de toutes les espèces de chasses. Text- + Tafelband. Paris (1794-95). bzw., Tafelteil, 1811. 4°. VIII. 456 SS., 1 Bl. Titel. Mit 33 (15 doppelblattgroßen) Kupfern. Zeitspurige 19. Jhdt. Lwd.-Bd. (Text) bzw. Hldr.-Bd. a. 5 Bünden, jeweils mit Rückentitel + -vergoldung.
Textband unbeschnitten, doch aufgeschnitten. – Von schöner Frische. – Sonderdruck aus Diderot-d’Alembert mit dem sonst immer fehlenden Textteil. – Das unentbehrliche Kompendium, um 10 Tafeln reicher als die Folioausgabe. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.208 / EUR 966. / export price EUR 918. (c. US$ 1279.) + Versand
Der Hirschgarten zu Nymphenburg ?
Patent Maximilian II. Emanuel, Kurfürst v. Bayern, zur umfassenden Verbesserung der Wildbestände und des Jagdwesens in Bayern. Gegeben München 28. 5. 1717. 1 Seite. 61 x 42 cm.
Haben um die Jagden im Lande zu schonen, „nächst München einen Parque errichten lassen“. – Seltener und auch recht früher Einblattdruck. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.131 / EUR 910. / export price EUR 865. (c. US$ 1205.) + Versand
(Robert Smith Surtees.) Jorrock’s Jaunts and Jollities. The Hunting, Shooting, Racing Driving, Sailing, Eccentric and Extravagant Exploits of that renowned sporting citizen, Mr. John Jorrocks. New Edition. Mit incl. des illustr. Titels
16 kolorierten Aquatinten von Henry Alken .
London (1869). Gr.-8°. VIII, 291, 1 SS.Weinroter gekrispelter Maroquin-Bd. d. Zt. mit Vergoldung, marmor. Innenspiegel und gleichartigem Marmor-Farbschnitt. – Bibliophile Vitrinenqualität. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.910 / EUR 1330. / export price EUR 1264. (c. US$ 1761.) + Versand
Ernstotto Graf zu Solms-Laubach. Die schönsten Jagdbilder aus europäischen Sammlungen. 1976. 4°. 196 SS., davon 13 SS. histor. Einleitung + Fachausdrücke. Mit zahlreichen großen Bild-Vignetten in Rotbraun + 85 (41 farbigen, davon 2 dblgr., + 5 dblgr. in s/w) meist ganzseit. Tafelabbildungen. Jagdgrüner OPpbd. m. farb. OSchutzumschlag.
Lizenzausgabe der 1961er Originalausgabe in gleich großzügiger Gestaltung, lediglich ohne die dortige verschiedentliche Tafelmontage und nur leinenimitiertem Deckelbezug (etwas fleckig). – 1978er Waidmanns-Widmung.
Angebots-Nr. 13.374 / EUR 50. (c. US$ 70.) + Versand
William Somervile. The Chase; A Poem. Mit Vorworten Somerviles + Bulmers sowie Kritischem Essay (von Aikin). Mit 14 großen Jagdvignetten in Holzschnitt von Thomas nach John Bewick. London 1802. Gr.-8°. XXIII, 105 SS., 1 Bl. HMaroquin.-Bd. von 1872. Zweiseits unbeschnitten. Kopfgoldschnitt. – Hauptwerk Somerviles in bibliophiler Gestaltung und Edition. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 10.961 / EUR 445. / export price EUR 423. (c. US$ 589.) + Versand
Wertvolle Sammlung von Kupferstichen und Handzeichnungen des 16.-19. Jhdts. auf die Jagd bezüglich. Katalog der Auktion 137. 588 Nrn. Leipzig, Börner, 1921. 4°. 2 Bll., 88 SS. Mit 72 (5 farb.) Tafeln. OKart. m. farb. Vorderumschlagmontage. – Der gesuchte Katalog der Schoeller Collection über Zeichnungen, persische Miniaturen, engl. Aquarelle + , meist, Farbstiche sowie dt., holl. und frz. Kupfer. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.566 / EUR 189. (c. US$ 263.) + Versand
The Sportsman’s Dictionary; containing Instructions for various methods to be observed in riding, hunting, fowling, setting, fishing, racing, farriery, hawking, breeding and feeding horses for the road and turf; the management of dogs, game and dunghill-cocks … and the manner of curing their various diseases and accidents. Improved and enlarged by Henry James Pye. 5. Aufl. Mit 17 Kupfertafeln. London 1807. 4°. VII, 547 SS. Dklbrauner. HLdr.-Bd. – Die Fülle des Wissens in gediegenem Bibliotheks-Exemplar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.139 / EUR 765. / export price EUR 727. (c. US$ 1013.) + Versand
Schwerdt, C. F. G. R. Hunting, Hawking, Shooting illustrated in a catalogue of books, manuscripts, prints and drawings. 4 Bde. London 1928-37. Neudruck. Mit Einleitung von Kurt Lindner in dt.-engl. Paralleltext. 1985. 4°. Mit 382 teilweise gefalteten (2 dblgr.) Tafeln. OKunstldr.-Bde.
Der ebenso reich wie großartig illustrierte, seinerzeit in nur 300 Exemplaren erschienene, verschwenderisch gestaltete Privatdruck, dessen Druckplatten anschließend vernichtet wurden und der seit langem eine ebenso gesuchte wie hochbezahlte Trouvaille ist, dessen Glanz der Neudruck nicht vortäuschen kann und soll. Dennoch ist er angesichts des vollständigen Tafelteils mehr als nur das eine böse Lücke schließende unverzichtbare bibliographische Hilfsmittel und Arbeitsexemplar.
Angebots-Nr. 28.308 / EUR 498. / export price EUR 473. (c. US$ 659.) + Versand
O. von Riesenthal. Jagd-Lexikon. Handbuch für Jäger u. Jagdfreunde mit besonderer Berücksichtigung der Naturgeschichte u. Hege des Wildes. Mit 123 (?) Holzstich-Illustrationen. Leipzig 1882. SS. III-VI, 512 SS. Marmor. HLdr.-Bd. d. Zt. (berieben + bestoßen). – Erste Ausgabe. – Ohne Vortitel + SS. 513-20 (Treib- u. Parforcejagd-Signale). Hinsichtlich des Hege- und naturwissenschaftlichen Aspektes bis heute besonders aktuell. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.140 / EUR 253. / export price EUR 240. (c. US$ 334.) + Versand
Das Recht des jagdlichen Alltags
im Jahrhundert Ridingers
Jagd-Edicte der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg 1705-1805. Eine Sammlung von 13 einseits bedruckten und damit auch sehr rahmungsreizvollen Verordnungen aus vier Generationen in Folge als für die Plakatierung „in denen Dörffern und sonsten an gewöhnlichen Orten und Enden“ bestimmten Einblattdrucken mit jeweils mit L(oco) S(igilli)-Marken gedruckten Unterschriften der regierenden Herzöge und, meist, ihrer Ersten Minister sowie dekorativer großer Holzschnitt-Initiale „V“ in so ansprechenden Querformaten von 31,5-35 x 35,2-42,5 cm. Unter rahmungsgerechten säurefreien Schrägschnitt-Zier-Passepartouts mit goldgeprägtem Datum in rubinroter Radja-Ziegenleder-Kassette auf imitierten Bünden mit zwei grünen Rückenschildchen, Titel auf Vorderdeckel, Hirschvignette auf Rücken- und Filete auf beiden Deckeln, alles in Goldprägung, sowie rubinroten Elefantenhaut-Innenspiegeln mit goldgeprägter Potentaten-Abfolge eingangs.
Kontinuierlich dargestelltes jagdrechtliches Wollen
eines ganzen Jahrhunderts
Dies alles adäquat widergespiegelt von einem Äußeren,
dessen nobles Gewand gebotenermaßen fürstlichen Ansprüchen genügt .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.567 / Preis auf Anfrage
Verordnung, Erneuerte, August Wilhelms (1719) durch Carl I., Hzge. zu Brschwg-Lüneburg, das verbotene Wildprett=Schiessen in der Setz=Zeit betreffend. Gegeben seinerzeit Wolfenbüttel 2. Aug. 1719, nunmehr Brschwg. 29. Juni 1778. 34,5 x 42,2 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit den nebst L(oco) S(igilli)-Marken gedruckten hzgl. Unterschriften. – Von neuem Vor- und Nachspann begleitetes, und damit allein formal schon seltenes, vor allem aber wegen seiner indirekten Aussage hinsichtlich der Auffassung über das zwischen dem 24. August, ja sogar dem 14. August, und dem 4. September angesiedelte Datum von Bartholomæi als dem traditionellen Tag des Jagdaufgangs. – Für den Maueranschlag bestimmter rahmungsreizvoller Einblattdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.555 / EUR 391. / export price EUR 371. (c. US$ 517.) + Versand
Verordnung Carl Wilhelm Ferdinands, Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg (1735-1806), den Aufgang der Jagd wegen der spätern Reife der Feldfrüchte auf den 12. September hinausschiebend. Gegeben Brschwg. 23. Aug. 1799. 35,3 x 42,5 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(iglli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift. – Bugfalte oben + unten hinterlegt. – Rahmungsgroßartiger Einblattdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.005 / EUR 166. (c. US$ 231.) + Versand
Verordnung Carl Wilhelm Ferdinands, Hzg. zu Brschwg.-Lüneburg (1735-1806), den diesjährigen Jagdaufgang wegen verspäteter Ernte auf den 26. September verschiebend. Gegeben Brschwg. 30. Juli 1805. 35 x 42 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift. – Von großem inhaltlichen Belegwert auch die Rückkehr zum alten Kalender und damit dem 4. September als Tag des Jagdaufganges (siehe vorstehende erneuerte Verordnung von 1719/1778). – Für den Maueranschlag bestimmter rahmungsreizvoller Einblattdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.558 / EUR 289. / export price EUR 275. (c. US$ 383.) + Versand
Verordnung Carls I., Hzg. zu Brschwg.-Lüneburg (1713-1780), Luderstätten und Schießhütten betreffend. Gegeben Brschwg. 5. Nov. 1767. 34,3 x 42 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(iglli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift. – Gleichmäßig leicht getönt. – Thematisch selten + rahmungsreizvoll. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.024 / EUR 343. / export price EUR 326. (c. US$ 454.) + Versand
Charles Aubry. Chasses Anciennes d’après les Manuscrit des XIV & XVe Siècles. Folge von 12 Lithographien (35-41,5 x 27-29 cm). Paris 1837. Gr.-2°. Lose in zeitspurigem illustrierten OBütten.-Umschlag. – Sehr selten. Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.101 / EUR 620. / export price EUR 589. (c. US$ 821.) + Versand
Als Jubiläumsschrift qualifiziert
in die deutsche Nationalbibliographie aufgenommen
Ridinger – erlebnis ridinger 1698-1998. Dem über die Jahrhunderte hinweg triumphierenden Meister und seinen Freunden zum 300. Geburtstag. Originale Handzeichnungen + Druck-Platten, Bücher + Radierungen in Folgen + Einzelblättern, Kopien + frühe Postkarten. 112 Positionen. Jubiläumskatalog. 1998. 4° (27 x 20 cm). XI, 1, 88 SS. Mit 53 (26 farb.) tlw. blatt- bzw. (3, davon 2 farbig) doppelblattgroßen Abbildungen. Hotmelt Klebebindung.
schriften der ridinger handlung niemeyer 20. – Eins der 1984 handschriftl. numerierten Exemplare der Standardausgabe (Gesamtaufl. 2000 Explre.). – Gedruckt von der zu schönster Ridinger-Zeit während dessen fruchtbarer Zusammenarbeit mit dem dortigen großen Brockes begründeten Christians Druckerei Hamburg (1740) auf holz- und chlorfreiem Bilderdruckpapier. – Leseprobe + Inhalt.
Anforderungs-Nr. 13.376 / Schutzgebühr EUR 19. (c. US$ 26.)
– – Dasselbe in der LUXUSAUSGABE als erlebnis-irisierend geprägter weißer Sahel-Ziegenleder-Band in adäquatem Halbldr.-Schmuck-Schuber mit originalem Ridinger-Hirsch/Pferd in Grünprägung auf den Deckeln.
Auflage: 16 unnumeriert gebliebene Exemplare, im Impressum signiert vom ridinger händler .
Angebots-Nr. 13.377 / EUR 510. / export price EUR 485. (c. US$ 676.) + Versand
“ Stumbled upon your excellent website while researching Ludwig Beckmann, and must say that I was most impressed. In any case, since you are the closest I know to an authority on antique German books and prints I am wondering if you could help me pinpoint the origin of a piece I have in my dachshund collection … ”
(Mr. & Mrs. J. L., August 14, 2008)
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