50 jahre
kunsthandel – seltenheits-antiquariat –
ridinger handlung
niemeyer’s – wo gründlichkeit temperamentssache ist
Surfen Sie mit im 350tägigen Jubiläums rolling , will heißen ,
7 x à 50 Tage Jubel-Rabatt
auf alle während dieser Laufzeit im Netz offerierten Stücke – jedes objektspezifisch zwangsläufig in der Regel nur 1 x am Lager ! – per nachfolgendem Procedere auf derzeitiger und dort genannter/zu erfragender Preisbasis, hinauslaufend praktisch auf 350tägige Preisgarantie, sofern die Jahresinflationsrate 5% nicht übersteigt und im übrigen unter Ausschluß des Rechtsweges. Und netto Kasse bei Ausschluß auch von Kollegen-Rabatt und jeglicher Mengen-Staffel . Für jegliche Aufträge gilt ihr Eingang hier , nicht ihr etwaiger Poststempel . Ansonsten: Versandhandel , kein Ladengeschäft , Besuche nach Vereinbarung .
Netzmuffel genießen selbstverständlich brüssel-europäischen Diskriminierungsschutz , ja , sind als
vielfach jahrzehntelange Weggefährten auf der Party ganz besonders herzlich begrüßt und eingeladen , sich auf jeglich herkömmlichem Wege Wind + Appetit zu holen , sei’s nachzuhören
ob dieses oder jenes einst zurückgestellte Stück der Begierde
denn auch in der Glückstrommel des Netzes rotiere
oder kategorisch nach einem ausgedruckten Angebot des näheren Interessen-Umfeldes zu fragen.
Voilà , und so dröhnt’s auf :
50%
vom 1. 1. – 19. 2. 2009
„ Rücksichtslos gegen sich selbst , der Mann ,
wenn’s um seine Kunden geht . Geradezu toll !“
40%
vom 20. 2. – 10. 4. 2009
„ Das nenn’ ich königlich geben ! Respekt , Respekt !“
30%
vom 11. 4. – 30. 5. 2009
„ Großzügig wie immer ! Da kann mancher was lern’!“
25%
vom 31. 5. – 19. 7. 2009
„ Satte fünfundzwanzig Prozent ! Da lacht das Habenkonto !“
20%
vom 20. 7. – 7. 9. 2009
„ Bei Knausern wäre das längst das Höchste des Strunzens !“
15%
vom 8. 9. – 27. 10. 2009
„ Hübsch , hübsch ! Läßt sich sehn !“
10%
vom 28. 10. – 16. 12. 2009
„ Jetzt heißt’s aber zugreifen !“
0%
ab 17. 12. 2009 . Business as usual !
„ Der Mann hat Prinzipien , find ich gut !“
Doch was heißt bei dem schon usual. Kommen Sie ab Neujahrstag 2010, und dann so die etwa nächsten zehn Tage, auf seine Seiten und erleben Sie, wie der das neue Jahr und Sie gleich mit begrüßt. Nein, nein, keine neue Schnäppchen-Attacke, denn „ernst ist das Leben“, wußte schon Schiller, aber „heiter ist die Kunst“. Und groß dazu! Dank magischer 7 – 7 x 50 ! – nahtloser Übergang denn also von 2009er Jubel-Party-Kampagne ins neue Alltags-Jahr mit seinen nicht zuletzt denn wieder 12 AHA-Erlebnis-Seiten! Zum 1. eines jeden Monats! Zügig , zügig , energiegeladen wie eine Sprungfeder . Oder wie eben, ja, ja, der Macher solcher Kampagnen –
Doch erst einmal Jubel 2009 ! Willkommen also im Sammler-Paradies , wes Religion , Geschlecht , Hautfarbe , Jahrgang etc. etc. – schlagt’s nach im täglich aktualisierten Brüssel-Lexikon der Gebote + Verbote – immer Sie seien , ob Stammgast , Gelegenheitsbesucher , Schnäppchenjäger , beglückt beschwert von Kennerschaft oder erfüllt noch von der Leichtigkeit des sich erst Nähernden , schaun Sie – wieder und wieder – herein und
genießen Sie das Zusammenspiel von
kunsthandel – seltenheits-antiquariat – ridinger handlung ,
gewachsen und verwurzelt in fünf Jahrzehnten , unverstaubt und undomestiziert geblieben und unverändert geführt mit dem Elan der ersten Stunde .
Und das denn der Mann dahinter :
Herkommend einserseits aus verzweigter Zeitungsverleger- und Journalistenfamilie mit Seitenwurzeln im Buch- und Kunsthandel, zum andern aus altmärkischen Bauerngenerationen mit französischem Einschlag, wobei für den Großvater galt: zwei Tage pro Woche für die Jagd, zwei für seine Bauern bei Gericht, zwei für den Krug und sonntags in die Kirche. Soweit die Altvorderen. Ich selbst erfuhr eine, wie in der Branche durchaus nicht selbstverständlich, ordnungsgemäße 3jährige Ausbildung als Antiquar für Bücher + Kunst einschließlich Lehrgangs auf der damals am Kölner Rheinufer residierenden Deutschen Buchhändlerschule nebst dortiger IHK-Abschluß-Prüfung, bestanden als Zweitbester „mit Lob“. Zur Jahreswende 1958/59 Etablierung mit eigenem Geschäft in Bad Godesberg (heute Bonn) mit geradezu paukenartigem Eröffnungsverkauf: einem des nur in 30 (sic!) Exemplaren und ausschließlich für Potentaten hergestellten Menzel’schen Uniformwerkes in entsprechend exzellentem Zustand. Dem in gleiche Sammlung drei Jahre später ein traumhaft schönes koloriertes Exemplar von Kobergers 1483er „Neunter Deutscher Bibel“ folgte. Diese Anfangs-Zimelien hatten Pilot-Charakter für das bis auf den heutigen Tag gepflogene Niveau rund um Kunsthandel + Antiquariat, getrüffelt nicht zuletzt mit andachtsvoll gelesenen Provenienzen und weitergereicht in deren Elitecorps von heute und morgen. Wie etwa Exemplar No. 13 der 20 Luxus-Exemplare auf Pergament mit reich vergoldet kolorierter doppelter Suite der Tafeln in edelsteinbesetztem Maroquin des Bestands-Katalogs der Juwelen + Pretiosen des Sammlerfürsten J. Pierpont Morgan („Wenn man nach dem Preis fragen muß, kann man es sich nicht leisten“), für das denn alsbald, während ich mich gerade der Lust des Gärtnerns hingab, im Hause ein Anruf aus der Schweiz einging, stehend für eine ebenbürtige Sammlung, deren Verbindung Jahrzehnte überspannte und zweifellos einer gewagt-frechen Kubin-Illustration entsprang, die – 1960 noch unerlaubt unerhört – auf dem Vorderumschlag meines Katalog-Erstlings um von Sympathie getragene Aufmerksamkeit nachsuchte. Mit übrigens noch einigen weiteren in der Tat sehr schönen Resonanzen, deren eine mit besagtem Katalog 40 Jahre später zu rundem Jubiläum gratulierte.
Und natürlich begründete jener Katalog mit 1741er erster Zeichnung – 50 Jahre später wird Wild und Hund gelegentlich des 310. Ridinger-Geburtstages vorbeischauen und per reich illustriertem 6-Seiter dessen nun schon generationenübergreifende Protagonisten porträtieren – auch bereits eben die hiesige exemplarische Spezialität der Ridingeriana , von denen sich im Laufe der Jahre auch so manche zeichnerische und graphische Pretiose zur No. 13 des Morgan-Katalogs versammelte. Eröffnend vor allem aber auch die Beschäftigung mit der Fülle eines Œuvre, das im Allgemeinverständnis, ganz zu unrecht, über die Zeiten hinweg nur für bravouröse Tierdarstellung für namentlich Jagd + Pferde stand, indes die Eingeweihten ihr Augenmerk auf das Gesamtwerk richteten und kunsthistorischerseits schon 1901 durch Ernst Welisch (Beiträge zur Geschichte der Augsburger Maler im 18. Jhdt., SS. 91 ff.) darauf aufmerksam gemacht wurde, daß Ridinger der unstreitig „bedeutendste Augsburger Landschafter dieser Zeit“ gewesen sei, obgleich „hauptsächlich als Tiermaler bekannt“. Und 65 Jahre später erinnerte Wolf Stubbe, nachmaliger Direktor des Hamburger Kupferstichkabinetts, an „die rokokoheitere Lichtdurchschimmerung der ganzen weiten Szene (von Blatt 12 der Parforce-Jagd als) dem eindrucksvollen Zeugnis von Ridingers reifer Stecherkunst! Denn es gehör(e) sehr viel künstlerische Intelligenz dazu, diese ebenso zarte wie belebende Lichtwirkung zu erreichen. Mit ihr, wenn er es zu handhaben weiß, besitz(e) der Künstler ein entscheidendes Mittel für einen der wesentlichsten Effekte , den die Kupferstichkunst überhaupt erreichen kann “ (Stubbe, Joh. El. Ridinger, Hbg./Bln., Parey 1966, in der Reihe „Die Jagd in der Kunst“, SS. 14+16). Jahrzehntelanges intensives hiesiges Tun rund um das Œuvre förderte schließlich noch viel weitgehendere Werkaspekte zu Tage, aufzeigend einen handwerklich wie namentlich geistig-künstlerisch seiner Zeit vorauseilenden, geradezu modernen Ridinger. Dies führte zu Einladungen zu Vorträgen (u. a. TH Dresden gelegentlich des Festaktes zum 300. Geburtstag), Fachveröffentlichungen (u. a. Weltkunst) und Erwähnung in Museumskatalogen als Expertisebeizug (u. a. Bestandskatalog Berlin Die deutschen Gemälde des 18. Jahrhunderts). Und ob die hier in den 90ern durchgelaufenen Pompadour-Bände aus der Reihe der Marjoribank-Folios Baron von Gutmann’s – dessen römisch Nr. I Pergament-Exemplar seines 2bändigen Sammlungs-Katalogs von 1910 hier im Angebot – in ihrem bordeauxroten Maroquin die absoluten Höhepunkte des hiesigen Ridinger-Handels waren? Absolute gewiß, gleichwohl sicherlich nicht „die“ schlechthin. Welchen Anspruch sie sich doch mit weiteren Glanzstücken teilen müssen. Und schließlich eröffnete „die Wende“ Zugang zu originalen Druck-Platten des Meisters in ihrem rot-goldenen Glanze des jahrhundertealten Kupfers. Zimelien, von denen der bislang absolute Nimrod unter den Ridinger-Sammlern nicht eine einzige besaß, sie nicht einmal erträumen konnte, hielt eiserner Familienbesitz sie doch über rund 150 Jahre hinweg beisammen! Deren nunmehr hiesige Flaggschiffe denn des Meister’s eigenhändige Platten zu Thienemann 67/68 repräsentieren. Die Druck-Platten zu jenen imperialen Pendants also, die in künstlerischer und technischer Einzigartigkeit innerhalb der Jagdgraphik aller Zeiten zu den schönsten Jagdbildern überhaupt zählen. Als Ein-(sic) Platten-Arbeiten aber zugleich als Monumente sui generis brillieren, nahezu jede Vorstellung sprengend von dem, was selbst anspruchsvollste Sammler objektmäßig zu erreichen noch für möglich halten. Darüber mag aber nicht unerwähnt bleiben, daß die hiesigen Platten-Kostproben schon mit den kleinformatigen Arbeiten der Entwurfs-Folge einsetzen. Wie es denn mein generelles Credo ist:
ob Spitzenstück oder Hausmannskost , immer bestimmen Sorgfalt in Recherche , Präsentation + Weitergabe das Tun des Hauses. Und keineswegs endend mit dem Abschluß eines Verkaufs, lasse ich doch Erwerber gerne und unaufgefordert auch an neuen Erkenntnissen zu ihrem Kauf teilhaben, oft auch noch nach Jahrzehnten. Stellen Sie mich auf die Probe und erfahren Sie selbst, warum Kunden aller Kreise hier „bei der Stange“ zu bleiben pflegen. Einem der allmählich weniger werdenden der ersten Stunde gratulierte ich jüngst zum 95ten. Da lag seine letzte Erwerbung noch nicht weit zurück. Denn im kulturalten Rheinland, aus dem wir familienbedingt 1995 nach hier übersiedelten, pflegt man es so zu halten: geh’ zum Schmied , und nicht zum Schmittchen .
In diesem Sinne herzlichst
und besonders während des Jubellaufs gern manch Gutes miteinander tuend ,
Ihr
LÜDER HAINFRIED NIEMEYER
BUCH- UND KUNSTANTIQUAR
Und das sind die Einstiegsmöglichkeiten ins Netz ,
mehr oder weniger miteinander verlinkt , und sonst , wie gesagt , persönlicher + Druckkontakt wie einst :
http://www.luederhniemeyer.com
http://www.ridinger-niemeyer.com
http://www.william-hogarth.com
Marktteilnehmer mit Biß
Ridinger-Markenzeichen der frühen Jahre
“ Thank you so much for the excellent information. We will proceed to examine the pieces with the information below in mind. You have been hugely helpful ”
(Mrs. B. P., March 24, 2003)



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