English page

Widerrufsrecht
Impressum
Künstlerindex
Joseph Georg Wintter
Die Familie Rugendas
Tiere, Jagen, Umwelt
Fischen + Angeln
Pferde + Reiten
45 Jahre
Kunsthandlung + Seltenheitsantiquariat

Kataloge
Kartographie
William Hogarth

Das AHA!-Erlebnis Dezember 2008
Homepage
e-mail
Datenschutz
Geschäftsbedingungen
Info / FAQ
über uns
empfohlene Links
Offene Worte
Referenzen
 

lüder h. niemeyer

- seit 1959 -

 

Thomas  Cook

ca. 1744 – London 1818

„ machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher “

(Thieme-Becker)

siehe  daher  im  einzelnen  unter  William  Hogarth

von dem denn auch das eine und andere zuvor unveröffentlicht gebliebene Sujet als Erstveröffentlichung in die von Boydell in den 90er Jahren von den Originalplatten veranstalteten Neuauflagen des Gesamtwerks eingegangen ist. Wie ja im übrigen Hogarth bekanntlich „weder als Kupferstecher noch als Radierer eine selbständige Bedeutung (hatte, wenngleich) ihm doch Grabstichel und Radiernadel in allen Perioden seines Schaffens ein willkommenes Mittel (waren), um seinen glänzenden humoristisch-satirischen Einfällen Ausdruck zu geben“. Entsprechend standen ihm – ein bei der Einschätzung seiner Originalblätter gern vernachlässigtes Factum – drei französische Reproduktionsstecher zur Seite, deren einer, Simon François Ravenet I (Paris 1706 oder 1721 – London 1774), der Lehrer Cook’s war. Der solchermaßen von seinen Anfängen an mit Hogarth’s Œuvre auf direkteste Weise vertraut war. Und der auch im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben dessen Folioformat beibehielt. Kurz, „(a)ls Originalgraphiker (tritt Hogarth letztlich allein) in jene(n) Quittungen und Subskriptionsscheine(n) (hervor), die er … zum Vertrieb seiner Kupferstichfolgen und Einzel(blätter) als Reklamemittel verwendete“ (alles Thieme-Becker). Woran zu erinnern Cook’s erstklassige Wiedergaben geradezu ermuntern. Die denn auch den Beifall eines zeitgenössischen Kenners wie Maximilian Speck von Sternburgs fanden, auf dessen „‚Hogarth’s Works‘ … gestochen von Thomas Cook (der Eigner auf dem Vorsatz bemerkte): ‚Bought in London January 1818 Max Speck …‘“ (Karsten Hommel, Max. Speck bought in London / Die Bibliothek Maximilian Speck von Sternburgs, in Maximilian Speck von Sternburg – Ein Europäer der Goethezeit als Kunstsammler, hrsg. von Herwig Guratzsch, 1998, S. 44). Der Cook’sche Konkurrenz-Hogarth der Robinsons aus der Paternoster Row in London also, obgleich Speck ansonsten von den Boydells zu beziehen pflegte (a. a. O., S. 46).

Für den breiten Markt ließ Cook eine Ausgabe kleineren Formates folgen, gestochen – teilweise zusammen mit seinem Sohn – von 1806 bis 1809.

 

Ferner :