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Zollprocedere für den Kurfürsten in Kölnund Sechsergespann Kutschen-Pferdefür den Kollegen in TrierFürstenberg, Franz Egon Graf von (Domherr zu Köln etc., Bischof von Straßburg, 1625-1682). Brief mit eigenh. Unterschrift an den Kurfürsten von Trier. Bonn 11. Juni 1673. Kl.-2° (32 x 20 cm). 1 Seite auf Doppelbogen.
FÜRSTENBERG , dessen Vater Egon VII. 1631 das Restitutionsedikt in Franken und Württemberg vollzogen und unter Tilly bei Leipzig den rechten Flügel kommandiert hatte, war u. a. Weihbischof und Domdechant zu Köln und seit 1663 Bischof zu Straßburg. „Als Geschäftsträger des Kölner Kurfürsten Maximilian Heinrich diente er besonders im Aachener Frieden 1668 und im Krieg Ludwigs XIV. wider Holland seit 1672 dem französischen Interesse. Nachdem Köln 1674 zum Frieden mit Holland genötigt worden war, begab (er) sich nach Frankreich; 1675 in die Reichsacht erklärt, ward er erst 1681, nach der französischen Besitznahme Straßburgs … daselbst wieder Bischof“ (Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., VI, 794). Mit Wasserzeichen Posthorn zwischen S + W sowie separatem Doppelturm, beide nicht bei Heawood. – Patinahaft nicht ungebührlich stockig, nur die weiße, letzte Seite zugleich schmutzfleckig. Zwei minimale Läsuren ohne Buchstabenverlust säurefrei geheilt.
(Herr H. M., 26. Mai 2007) |