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„ Die Grötzinger Malerkolonie –ein badischess Worpswede “Kampmann, Gustav (Boppard 1859 – Godesberg 1917). Greifenberg. Im Vordergrund Feldlandschaft mit Bäumen, leicht im Hintergrund die Ansicht des Dorfes. Weißgehöhte Kreidezeichnung auf Karton. 2. Mai (19)10. Hs. monogrammiert, datiert, bezeichnet. 296 x 398 mm.
Thieme-Becker XIX, 510. – Schöne, durchgeführte Arbeit und auch vom Thema der Wertung Thieme-Beckers bezüglich der Gemälde entsprechend:
Kampmann, Landschafter u. Lithograph, Meisterschüler von Schönleber, Mitarbeiter am PAN und wesentlicher Vertreter der Karlsruher Schule, der auch „mit seinen zum Teil meisterhaften Landschaftslithographien großen Anklang fand“. So beteiligte er sich u. a. mit – nach Bénézit – besonderem Erfolg an der Pariser Weltausstellung von 1900. Siehe im übrigen zur Karlsruher Ausstellung „Die Grötzinger Malerkolonie – ein badisches Worpswede“ die FAZ-Rezension vom 30. 12. 1975, in der es u. a. heißt: „ Kampmann ist das künstlerische Ereignis der Austellung . “ Und abermals – als einziger der Schüler – in der 91er Schönleber-Ausstellung daselbst.
(Mr. L. A. F., November 5, 2003) |