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Fish(ing) all over the World
Fischen + Jagen in Merry Old EnglandDaniel, W(illia)m B(arker). Rural Sports. 2 Bde. Mit gestochenen und (1) illust. Titeln von Peter William Tomkins (ca. 1763 – ca. 1836) und 63 (1 dblgr.) Kupferstichtafeln von John Scott (London um 1778 – nach 1821) nach Stephan Elmer (Farnham, Sussex, – 1795, 10), Sawrey Gilpin (Carlisle 1733 – London 1807, 10) u. a. (London,) Bunny & Gold, (1801-)02. Gr.-4°. 4 unnum. Bll., 383 SS.2 unnum. Bll.; 2 unnum. Bll., 520 SS., 2 unnum. Bll. Braune HLdr.-Bde. m. goldgepr. Rückenschild, Streicheisen- + ornamentaler Blindprägung, breiten Ldr.-Ecken und farb. marmor. Deckelbezügen. Kopfbraun- und verblaßter Punktierschnitt. BMC IIL, 328; Souhart 132; Schwerdt I, 133 f. (die nun 3bändige 2. Ausg. von 1805 zuzgl. des Suppl.-Bdes. von 1813). – Erste Ausgabe. – Auf breitrandigem Whatman-Papier von 1794 + 1801. – Mit (Buchbinder-?, Vorbesitzer-?) Monogramm-Stempel H. B. in Oval, unten links im Innern der Rückdeckel. – Einige wenige Tafeln innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten, nur ein Titel unter Anschnitt der Verlegeradresse. Ganz vereinzelte Randeinrisse hinterlegt. Abgesehen von den stärker befallenen Titeln sowie einzelnen Tafeln diese sonst nur wenig und dann meist nur in den weißen Rändern etwas stockstippig, wenige vereinzelte Lagen gleichmäßig schwach gebräunt, ansonsten von gesamthaft großer Frische. Mit 373 Seiten und 18 Tafeln thematisch eindeutiger Schwerpunkt Fischen + Angeln , neben zahlreichen Artbeschreibungen mit Hinweisen zu Fang + benötigten Fliegen allein 22 Seiten zur Herstellung verschiedenster Kunstfliegen sowie 98 Seiten nach Grafschaften geordneter Gewässerbeschreibungen für England, Schottland und Irland enthaltend. Daneben über Hunde – darunter 50 Seiten Hundemedizin – , verschiedene Jagdtiere wie Fuchs, Hirsch, Hase, Otter, Schwimm-, Scharr- + Stelzvögel (Fasan, Ente, Gans, Rebhuhn, Schnepfe etc., 110 SS. mit 19 Tafeln) u. a. m. Ferner Geschichte, Grundsätze und Entwicklung der Jagdgesetze im allgemeinen sowie speziell Fische, Vögel und Hunde betreffend darstellend sowie abschließend Hinweise zu Waffen und Munition. Separate Band-Indices. Illustriert und gestochen das Ganze von Besten der Zeit. So hatte Scott
Schönes Exemplar dieses ebenso reizvoll illustrierten Angebots-Nr. 13.130 / EUR 956. / export price EUR 908. (c. US$ 1175.) + Versand
Nur milde Strafen für die FischdiebePublicandum (der Kgl. Kurmärckischen Krieges- und Domainen-Kammer) Wegen Bestrafung der Fisch- und besonders Karpen-Diebstähle aus den zum Amte Cottbus gehörigen Karpenteichen, und den damit zusammenhängenden Fischhältern und Canälen. Gegeben Berlin 6. Juni 1797. (Berlin,) Georg Decker, (1797). 2°. 4 unnum. SS. auf 1 Doppelblatt. Unbeschnitten. Typogr. Wz. – Mit Titel- und großer landschaftlich gestalteteter Anfangsvignette (6 x 13 cm). – In sechs Punkten im Gegensatz zum Wilddiebstahl vergleichsweise milde Strafen, doch Strafverschärfung bei Wiederholung und erschwerenden Umständen auf Grundlage des Allg. Landrechts festlegend:
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„ Wer bewundert nicht die Höhle !Wer ergetzet sein Gesicht … “Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Fisch Otter haben 3. bis 4. Iunge; bekommen im andern Iahr vermögen zur Zucht; werden immer größer. Die beiden Alten und drei Junge in instruktiver Geschäftigkeit bei einer Felsengrotte nebst Wasserfall. Radierung. (1736.) Bezeichnet: Cum Priv. Sac. Caes. Majest. / I. El. Ridinger invent. delin. sculps. et excud. Aug. Vindel. 34,7 x 42,5 cm. Thienemann + Schwarz 223. – Blatt 28 der Folge Betrachtung der wilden Thiere. – Titel in dt.-frz.-lat. Paralleltext. – Mit 18-Zeiler von Brockes (1680-1747) in Deutsch. – Das schöne Blatt in herrlichem, warmtonigem Druck mit feinem Rändchen rundum. – Die Signaturangabe von der wohl nur pauschalierend irrtümlichen bei Schwarz etwas abweichend. – Ganz schwacher Braunfleck in der äußersten weißen Randecke unten rechts.
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Fächerfisch – Istiophorus Triactis e Mari rubro. Mit steil aufgerichteter Rückenflosse nach rechts in 1/5. natürlicher Größe. Darunter 5 kleine Detaildarstellungen. Kolor. Kreidelithographie. (1828/29.) Signiert: Finzi del. Müller pinxit / Elsasser in Lap. del., bezeichnet wie oben. 28,6 x 42 cm. Zoologica I Pisces X. – Aus Christian Gottfried Ehrenbergs ( „gehört zu den bedeutendsten Naturforschern des Jahrhunderts“, ADB ) Nord-Afrika + West-Asien gewidmeten Symbolae physicae. – Typograph. Wz. (H. Oeser) in Basel. – Auf dreiseits unbeschnittenem festen Velin. – Am linken Rand ganz schwacher Wasserfleck, sonst tadellos. – Schön + dekorativ. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
P(etrus!). Fisher (d. i. William Andrew Chatto). The Angler’s Souvenier. Assisted by several eminent Piscatory Characters. Mit 31 Kupfertafeln von Henry Beckwith und Topham. London, Henry G. Bohn, 1845. Kl.-8°. Gest. illustr. Titel, X, 192 SS. Dklgrüner. Kalbldr.-Bd. d. Zt. auf 4 Bünden mit Rückenschild, reicher Rückenvergoldung, doppelten goldgepr. Deckelfileten nebst Eckstempeln + Blindfilete, Stehkantenvergoldung und Innenkantenblindprägung sowie farb. marmor. Vorsatz. Goldschnitt. (Hersant.) BMC LXXIII, 702 (mit 1835er Erscheinensjahr, wie auch hiesiger Dedikation „London, Charles Tilt, 86 Fleet Street August 1. 1835“ + Vorwortdatierung „14th Aug. 1835“ zu entnehmen); Westwood, S. 93 („The work is clever and caustic, and contains a critique of several of the angling books of the day“). – Die Tafeln bis auf wenige, darunter Titel + Dedikation, stärker befallene nur leicht bis gar nicht stockfleckig. Der auf besonders festem Papier gedruckte Text lediglich auf den den Tafeln gegenüberliegenden Seiten ganz schwach berührt. Der auf dem Rückdeckel noch nahezu vollständig blaue Einband trotz des Ausbleichens seines Rückens und seines in Grün-Blau verfärbten Vorderdeckels unverändert ansprechend. – Durchgehend mit reicher, stets variierter Holzstich-Randbordüre. – Die Tafeln meist neben einer Angelszene noch Fische, Gerät und Fliegen zeigend. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Weirotter, Franz Edmund (Innsbruck 1730 – Wien 1771). Fischer in ihrem Boot. Im Mittelgrund Reste einer antiken Brücke sowie von Befestigungsanlagen. Radierung. 5,9 x 7,3 cm. Wohl aus Nagler 8, der 24blätt. „Fünfte(n) Folge von Unterschiedlichen Gegenden alter Gebäude“, gewidmet Maria Christina, kgl. Prinzessin zu Ungarn und Böhmen, Erzherzogin zu Österreich und vermählte Herzogin zu Sachsen-Teschen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Hogarth, William (1697 London 1764). Zwei Angler am Fluß. Ringsum Staffage aller Art. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818), gemeinsam mit seinem Sohn. 1808. Signiert, datiert, bezeichnet (Frontispiece to Kerby). Bildgröße 16,6 x 14 cm. Cook’s kleinere Fassung dieses der Nichtbeachtung der Perspektive gewidmeten Blattes unter Fortlassung des entsprechenden Untertextes. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten.
Lippfische – Labrus. I. Labrus radiatus. / II. Labrus lunulatus. Die beiden in farbenreicher Zeichnung auf dominierendem Grün schillernden verschiedengroßen Unterarten. Mit jeweils 4 kleinen Details. Kolor. Punktierstich von August Friedrich Schmidt (I oder II), Berlin, nach Finzi und A. Müller. (1828/29.) Signiert: Finzi A Müller pinxerunt. / Schmidt aeri incidit, bezeichnet wie oben. 34,2 x 25,1 cm. Zoologica I Pisces VIII. – Aus Christian Gottfried Ehrenbergs ( „gehört zu den bedeutendsten Naturforschern des Jahrhunderts“, ADB) Nord-Afrika + West-Asien gewidmeten Symbolae physicae. – Typograph. Wz. (H. Oeser) in Basel. – Auf 3seits unbeschn. Velin. – Makellos frisch. – Schön + dekorativ. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
„ The coloured lithographs are good “Drei davon entfallen auf die Fische ,vom Text 83 SeitenKing, W. Ross. The Sportsman and Naturalist in Canada, or Notes on the natural history of the game, game birds, and fish of that country. Mit 6 Chromolithographien von W. L. Walton bei Hanhart sowie 13 Holzstich-Illustrationen London, Hurst & Blackett, 1866. Gr.-8°. XVI SS., Errataslip, 1 Bl. Ills.-Verz., 334 SS. Grüner OLwd.-Bd. mit goldgepr. Rücken und Vorderdeckel, dieser mit großer goldgepr. Elchvignette. Unbeschnitten. Schwerdt I, 284; Sabin 37857; Westwood S. 127. – Nicht bei Nissen, Souhart + Staton/Tr. – Erste Ausgabe. – Titel, Inhalt und Kapitel-Inhaltsübersichten in Rot + Schwarz, Abteilungs-Überschriften in Rot. – Ganz vereinzelte winzige Stockstippen, eine Tafel rückseitig stockig mit nur wenigen im breiten weißen Rand auf die Vorderseite durchschlagenden Flecken. Einband an den Kapitalen und Stehkanten bestoßen bzw. beschabt. Im übrigen von schöner Frische und Breitrandigkeit. Sorgfältig durchgesehene Ausgabe mit sowohl eingebundener Errataseite mit 3, als auch beigebundenem Errataslip mit 8 Berichtigungen und mit 2 Jagd-Exlibri, deren eines eine reiche Waffensammlung nebst bibliophilem Interesse, die andere eine Art Schießkino nebst Jagdgraphik zeigt. – Die Federwild und (3) Fische zeigenden Tafeln wertete Schwerdt als „The coloured lithographs are good“. – Die etwa gleichgewichteten Abteilungen Wild, Federwild und Fische behandelnd. Und alle die schöne Erinnerung an Weite + Schönheit.
Schönes Angelbuchin praktisch taufrischem ExemplarRevoil, Benedict-Henry. Pêches dans l’Amérique du nord. Neue Ausgabe. Mit 19 Holzstich-Tafeln und 40 Textillustrationen nach Jean Edouard Dargent (gen. Yan’Dargent, Saint-Servais, Bretagne, 1824 – Paris 1899). Tours, A. Mame et fils, 1870. 374 SS., 1 Bl. Inhalt. Blauer Hlwd.-Bd. d. Zt. m. ornamentaler Gold- + Blindprägung auf d. Rücken, farb. marmor. Deckelbezügen u. ebensolchem Farbschnitt. Vgl. Howes R 228 und Souhart 402. – Nicht bei Schwerdt. – Souhart kennt nur die in Paris 1856 erschienene Ursprungsfassung „Chasses et Pêche dans l’autre monde“ sowie drei Folgeausgaben – 1869 bzw. 1873 ebenfalls bei Mame – mit dem Titel „Chasses dans l’Amérique du nord“. Hiesige Ausgabe somit vermutlich die 1. Separat-Ausgabe des ursprünglich zweiten Teils. Revoil (gest. Paris 1882) erlangte seine Bedeutung nicht zuletzt als Begründer der heute unwiederholbaren „Chasse Illustrée“. Hier nun nach genereller Einführung alles zu Rutenfischerei – Fischadler – Austern – Haifisch – Thunfisch – Wal + Delphin – Schildkröten – fliegenden Fischen – Robben – Seeschlangen – Höhlenfischen sowie den Alligatoren von Texas + Louisiana bei des weiteren besonderer Lokalberücksichtigung von New Brunswick, Sable Island, Labrador, Terra Nova, des Atlantiks. Und dies alles ohne alle Fachsimpelei.
Sherer, John. Rural Life. Described and Illustrated, in the management of Horses, Dogs, Cattle, Sheep, Pigs, Poultry, etc., etc.: Their Treatment in Health and Disease; with authentic information on all that relates to Modern Farming, Gardening, Schooting, Angling (14 SS.) … and a complete system of modern veterinary practice. Mit 5 Textholzstichen und 88 Stahlstich-Illustrationen auf 64 (3 gefalt.) Tafeln. London + New York, London Printing and Publishing Comp., (ca. 1870). 4°. Gest. Titel, XVI, 1016 SS. Schwarzer OLdr.-Bd. auf 4 Bünden m. reicher ornamentaler Rückenprägung sowie gold- + blindgeprägten, teils wiederholten Fileten auf beiden Deckeln und brau-grün marmor. Vorsatz. Verblaßter roter Punktierschnitt. Nicht bei Schwerdt. – Einband etwas beschabt und zeitspurig, unteres Kapital mit kleinem, 1,5 cm langem Lederausriß. – Frontispiz + gest. Titel mit ganz schwachen Wasserrändern, ansonsten, von den nur überaus vereinzelten kleinen Stockfleckchen abgesehen, von schöner Frische. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Die Fülle des Wissensin schönem Bibliotheks-ExemplarSportsman’s Dictionary, The; containing Instructions for various methods to be observed in riding, hunting, fowling, setting, fishing, racing, farriery, hawking, breeding and feeding horses for the road and turf; the management of dogs, game and dunghill-cocks, turkeys, geese, ducks … and the manner of curing their various diseases and accidents. Improved and enlarged by Henry James Pye. 5. Aufl. Mit 17 Kupfertafeln. London, John Stockdale, 1807. 4°. VII, 547 SS. Dunkelbrauner Hldr.-Bd. auf 5 Bünden m. bordeauxroten Deckelbezügen, breiten Ldrecken., rotem Rückenschild, Streicheisenvergold. auf dem Rücken sowie fleuralen Blindfileten und farbig geschuppten Innenspiegeln und Vorsätzen. Braunschnitt. Souhart 389 f. – Die Tafeln mit instruktiven Detaildarstellungen zu Angelei – Vogelfang + -jagd sowie allen Arten von Netzen, Körben + Reusen für Fischerei, Niederwild- + Wolfsjagd. Zwei Namen auf Vorsatz. – Frontispiz mit im Bild kaum störenden leichten Waserrändern. Solche auch, ganz schwach, auf 4 Tafeln, doch nur bei zweien etwas ins Bild hineinreichend. Einzelne Tafeln und Seiten zudem leicht stockstippig oder ein wenig mehr. – Eine das Frontispiz und den schwach gebräunten Titel unten maximal 6 x 10 cm beeinträchtigende Verfärbung die ff. ca. 20 Seiten im äußersten Rand nur noch wenig bis ganz fein berührend. – Hinterlegter Unterrandeinriß. – Der etwas begriffene Vorderdeckel mit kleiner retuschierter Läsur rechts unten. – Ansonsten namentlich auch einbandschönes Exemplar von nahezu unberührter Frische.
Dirk Verrijk (Theodor, 1734-1786, tätig u. a. in Mecheln + Den Haag). Der durch ein Dorf hindurchführende Kanal mit dem vorn unter einer Brücke, hinter der der Mond voll aufgeht, in seinem Boot sitzenden Angler, beobachtet von Figurinen auf der Brücke. Zwei weitere gehen linksseits dorfwärts. Rechts Windmühle. Tuschpinselzeichnung in Grau und Schwarz mit Weißhöhung über Spuren schwarzer Kreide. Am Brückenverschlag mit schwarzer Tinte hs. signiert: verryk : del. ad. viv: 196 x 288 mm. Wurzbach II, 780 und, als vermtl. identisch, Thomas V., II, 167 + III, 172; Nagler XX, 98; Th-B. XXXIV, 298. Typische, voll ausgeführte Arbeit auf getöntem festen Bütten des namentlich auch durch seine Kanallandschaften bekannten, in seinen Lebensverhältnissen indes unbekannt gebliebenen Verrijk. Nagler macht auf seine „schöne(n) Tuschzeichnungen“ aufmerksam. Reizvoll an hiesiger nicht zuletzt auch die partielle Höhung in Schwarz. – Rückseits fünf Spuren früherer Montage, sonst makellos. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Rotes Meer – Fischarten, Acht, in natürlicher Größe und zahlreichen teils vergrößerten Details. Kolor. Punktierstich von August Friedrich Schmidt (I oder II), Berlin, nach Finzi, davon 4 in Umzeichnung von Christian Gottfried Ehrenberg. (1828/29.) Signiert, bezeichnet. 41,3 x 28,2 cm. Zoologica I Pisces IX, sonst wie oben, doch wieder makellos frisch. – Omobranchus fasciolatus / Salarias ornatus / Blennius Dama / Gobius pavonimus / Cryptocentrus fasciatus / Oplopomus pulcher / Priolepis auriga / Priolepis mica.
Nil – Heterotis nilotica H(emprich) & E(hrenberg). Fisch aus der Gruppe der Knochenzüngler nebst 3 kleinen Details. Kolor. Kupferstich von F. W. Linger, Berlin, nach Ehrenberg. 1827. Signiert, datiert, bezeichnet. 34,4 x 47,6 cm. – Zoologica I Pisces I, sonst wie vor. – Einige leichte Stockflecken im weißen Außenfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Aalreuse. Hlzst.-B. 5,8 x 12,5 cm. – Beidseits abgeschlossener Dithmarschentext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Atkinson, John Augustus (London 1755 – nach 1831). Russian Winter Fishery. Kolor. Aquatinta von Southerland bei Edw. Orme in London. 1813. Signiert, datiert, bezeichnet. 18,2 x 23,4 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Bosse, Abraham (Tours 1604 – Paris 1676). Der Austernverkäufer als Straßengewerbe. Radierung bei Le Blond. Ca. 1640-50. Signiert, bezeichnet. 21,9 x 14,4 cm. Beall F 5; Lipperheide Fd 1. – Französischer Unterrand-Vierzeiler. – Durch schönen Plattenton + noch nicht gelöschte Schriftzeilen qualifizierter früher Abdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Austernzucht auf Santa Lucia in Neapel. Beim Bergen der zahlreichen Körbe. Hlzst.-B. 18 x 7,5-12 cm. – Instruktive Darstellung.
Dake, Carel Lodewijk (1857 Amsterdam 1918). Fischer am Strand mit ihren Pferdekarren, im seichten Wasser arbeitend. Dahinter in der Brandung Flachbodenboote. Radierung in Braundruck nach J. Mann. Nach 1866. Auch hs. signiert. 31,4 x 37,5 cm. – Remarquedruck auf Japan. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Ellerbeck, Fischerdorf. Vorn netzflickende Fischerfrau. Hlzst.-A. 19 x 23,6 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischer, Der chinesische, mit seiner Schüpe, mit der eine Art kleiner Fische im Schlamm gefangen wird. Kolor. Punktierstich von J. Dadley nach Pu-Quà. Ca. 1810. Signiert. 25,1 x 20,3. Aus Lipperh. Le 21. – Mit Erläuterungsblatt in dt.-franz. Paralleltext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischhändler, Der chines., als Strassengewerbe, hier einen Karpfen zerlegend. Kolor. Punktierstich wie oben. 26 x 22 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischer beim Einholen des Netzes im Tempe-Thal (Griechenland). Stahlstich. Ca. 1845. 10,6 x 14,2 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischer beim Netzeflicken. Hlzst.-B. 19,2 x 13,5
– Partie in Chioggia. Beim Sortieren und Flicken der Netze auf zwei Barken. Getönter Holzstich. 1876. 27,5 x 20,3 cm.
Fischer auf dem Zürichsee, Netzeeinholende. Am Ufer weiteres aufgelegtes Boot nebst Anker, Netzen und anderem Gerät. Hlzst.-B. 8,5-18,4 x 3-18 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischerbarke, Venezianische. Mit den beiden Fischern und Reusen. Hlzst.-B. 16,3 x 12 cm. – Rückseits: Ankunft einer Milchbarke. 10 x 18,5.
Fischerboote, Neustadter. Hlzst.-A. 17,5 x 14.
Fischerboote am Pregel, Königsberg. Teils unter Segeln. Hlzst.-B. 11 x 15,8 cm.
Fischerdorf Wiek. Hlzst.-B. 9,5 x 18,7 cm. – Rückseits: „Kielholen“. Reiches Treiben am Uferplatz bei den Kalfaterarbeiten. 11,1 x 18 cm.
Fischer-Ever. Bei bewegter See das Schleppnetz einholend. Hlzst.-B. 14,3 x 18,8 cm.
Fischerfamilie an Bord. Hlzst.-B. 12 x 14,5 cm. – Rückseits: Wangerooge, Thurm von. 9,6 x 11,9.
Fischerhütte. Mit dem Boot, der Fischer beim Ausnehmen eines Fisches. Hlzst.-B. 14,5 x 19 cm.
Fischermädchen, Neapolitanisches. Einen Korb Fische im Arm. Hlzst.-B. 19,5 x 12,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischfang auf der Ostsee. Hlzst.-B. 6,3 x 15,5. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Fischfang, Heimkehr vom. Lavanga. In der langen Dünung werden die Netze an den Strand gebracht. Hlzst.-B. 12,3 x 18,6 cm. – Instruktive Darstellung.
Fischmarkt an der Rialto-Brücke. Reiche Szenerie. Hlzst.-B. 19 x 24,5.
Fischverkauf – Speiss halten, auch das unterscheiden der. Fischhändler mit für den Festtag einkaufenden Kundinnen. Kupferstich. (1679.) Bezeichnet. 8,8 x 6 cm. – Rückseits Stich zur Hl. Messe.
Flusslandschaft. In baumreicher, von Felsgestein durchsetzter Landschaft. Vorn links wohl zwei Fischer. Radierung Franz Edmund Weirotter (Innsbruck 1730 – Wien 1771). 15,3 x 21 cm. – Nagler 12, 8.
– Vorne Fischer bei ihren Booten, zur Seite jeweils Rundturm. 2 Blatt. Radierungen wie vor. 5,3-5,5 x 10,6 cm.
– mit Fischerbooten. Vorn links Kaianlage mit Kran + Fabrikanlage. Radierung wie vor. 13,2 x 17,9 cm. – Nagler 13, 10.
Hafen, Im. 2 Blatt. Der eingefrorene (?) Ever am Kai. Dort die beiden Fischer. – Reiches Getriebe im winterlichen Hafen mit zahlreichen, teils abgedeckten Schiffen. Radierungen von Weirotter wie vor. 6,6-6,9 x 7-7,5 cm. – Aus Nagler 17.
Helgoländer Fischerfamilie. Hlzst.-B. 11,2 x 8 cm. – Rückseits: Seezeichen. 7,4 x 11,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Hering – Ausfahrende Häringsfischer (Lohme). Die ersten Boote bereits im Wasser, während weitere vom Strand geschoben werden. Hlzst.-A. 19,2 x 23,5 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Hering – Häringsdorf. Blick über den von der letzten Sturmflut gezausten Strand auf die See sowie links gelegenes herrschaftliches Anwesen. Hlzst.-A. 17,8 x 23,8 cm.
Häringsräucherei. Fischersfrau bei der Arbeit. Hlzst.-B. 13,2 x 9,9 cm. – Rückseits: Arkona, Vorgebirge. 11,2 x 17 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Korallenfischer. Die zahlreiche Mannschaft beim Bergen des schweren Fanggerätes mit Hilfe der Jolle. Getönter Holzstich. (1876.) 27,4 x 20,5.
Küstenlandschaften – Weirotter, Franz Edmund. Vue de la Normandie. Folge von 10 (statt 12) Landschaftsradierungen + Schabkunstblättern (2). Signiert. Ca. 15 x 21 cm. Nagler 12. – Ohne die Blätter 11 + 12, doch nicht störend. – Reich belebt von Fischern bei ihren Booten.
Kurischen Haff, Am Ufer im. Mit teils von Pferdewagen im Wasser übernommener Ladung und Fischern bei ihren Netzen. Hlzst.-B.
Mainz. Ladeverkehr und geschäftiges Treiben am Kai, an dem ebenso wie draußen auf dem Wasser zahlreiche Frachtschiffe festgemacht haben. Vorne links versuchen sich zwei Angler. Getönter Holzstich. (1875-76.) 20,1 x 23,8 cm.
Mönchguter Trachten. Die Fischer bei ihren Booten am Strand. Hlzst.-B. 13,2 x 18,8 cm. – Rückseits: Mönchgut. Am Strand. 10,1x18,7 cm.
Netzeflicken, Fischer beim. In der Stube. Hlzst.-B. 19,2 x 13,5 cm.
Neustadter Fischerboote. Hlzst.-A. 17,5 x 14.
Propstei (Ostsee), Trachten in der. Matrose, einem gestandenen Fischer seine Braut vorstellend. Hlzst.-B. 14,3 x 12,7 cm.
Ratzeburger See, Am. Mit Gesamtansicht von R. Am Ufer Boot und aufgehängte Fischernetze. Hlzst.-A. 19,6 x 23,7 cm.
Shrimps! Punktierstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840) nach William Hogarth (1697 London 1764). Signiert, bezeichnet. 25,1 x 19,4 cm Eines der selteneren Blätter nach Hogarth. – Auf leicht getöntem mindern Papier. Knickfalte unten rechts in Bild- und breitem weißen Rand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Stettin / Partie an der Baumbrücke. Mit Anglern + Ausflugsdampfer. Hlzst.-B. 10.6x18,9.
Wale – Kibitzdelle auf Borkum. Hlzst.-B. 10,4 x 18,8 cm. – Rückseits: Gartenzaun aus Walfischknochen. 5,4 x 9,3 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Warkworth-Castle, Northumberland. Vorn Angler mit hoch ausgeworfener langer Rute. Stahlstich. Ca. 1855. Bezeichnet. 12,6 x 15,8 cm. – Malerische Ansicht. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Weirotter, Franz Edmund (Innsbruck 1730 – Wien 1771). Ruine der Ponte Sublicio am Tiber. Im Vordergrund zwei netzeinholende Fischer, am jenseitigen Ufer Gebäude nebst Aquädukt. Radierung. Signiert. 14,2 x 19,8 cm. – Nagler V, 10, sonst wie vor.
– – – Auf dem Wege nach Rom außerhalb von Florenz. Flußlandschaft. Im Vordergrund Angler auf einem Felsstück nebst Begleitern. Radierung. Signiert. 14,7 x 11,3 cm. – Nagler VI, 9, sonst wie vor, doch kleines Wurmloch im Laubwerk.
Zuiderzee, Trachten von der Insel Marken. Altes Fischerpaar in der Dönz, sie ihm die Pfeife reichend, im Rauchfang einige Schollen. Getönter Holzstich nach Rudolf Jordan (Berlin 1810 – Düsseldorf 1887). (1875-76.) Signiert, bezeichnet. 25 x 18,2 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Das Geschenk des WassersRidinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Hippokrene. Die Roß- oder Musen-Quelle am Parnaß als domartig aufschießende Fontaine. Mit Quell-Architektonik, hier bewachsenem Grottenbogen, dominiert vom Quell- und Musenroß Pegasos und bevölkert von den neun Musen als den Pflegerinnen der Quelle sowie Flußgöttern als gleichfalls obligatorischem Quellen-Attribut. Radierung. 34,9 x 28,7 cm. Vom Meister verworfen – zum 300. nunmehr aufgelegt als, so eine Museumsstimme , „ eine schöne Bereicherung des Œuvre Ridingers … … den 300. auf diese Art zu feiern und zu dokumentieren (ist so prachtvoll und charmant , weil der Sache so angemessen “. erlebnis ridinger 45 nebst Abb. – Einer der sechs römisch von I/VI numerierten Vorzugs-Abdrucke in Rot-Schwarz auf bedeckt-weißem Hahnemühle-Kupferdruck-Papier. Daneben existieren zehn arabisch von 1/10 numerierte Ordinär-Abzüge in warmem Schwarz auf ebensolchem bzw. getöntem Hahnemühle sowie einige Épreuves d’Éditeur in auch zusätzlichen Farben und auf weiteren Papieren, sämtlichs mit der Signatur des ridinger händlers lüder h. niemeyer nebst dem Datum des 16. 2. 1998 als dem 300. Geburtstag des Meister’s, sowie zwei dem Drucker verbliebene ohne diese Unterschriften. Mit Ausnahme der letzteren beiden alle zudem rückseits mit ausführlichem Editions-Stempel. Unbeschriebene, vom Meister offensichtlich verworfene Komposition, die bei Reinigungsarbeiten auf der Rückseite der originalen Druck-Platte zum „Abend der Hirsche“, Th. 240, aus der Folge deren „Vier Tageszeiten“ freigelegt wurde und thematisch der von Thienemann (878-881) „mythologische Pyramiden“ genannten Gruppe der „Fontainen“ als autonom lediglich nahesteht. Mythologischer Hintergrund der hier interessierenden Zeit ist jener, als Pegasos „den beim Gesang der Musen vor Entzücken himmelwärts strebenden Helikon durch einen Hufschlag zur Ruhe brachte und zugleich damit die begeisternde Musenquelle Hippokrene hervorschlug“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl.). Unmittelbar beidseits des Rosses die als eigene gar nicht vorgesehene Muse der Malerei mit Malerstock und Palette nebst Pinseln in der Linken und mit der Rechten eine bodenhohe Tafel an sich drückend sowie Thalia als später generelle Beschützerin des Theaters, hier mit der komischen Maske. Auf gleicher Ebene außen die das Horoskop stellende Aphrodite und Clio als Verkünderin der Historie. Nach zwei von Putten gehaltenen Vögeln als Wasserspeier – zwei reptilienartige dann ganz unten – folgen die fünf weiteren, teilweise die Füße badend. Von den beiden links angesiedelten die eine mit Meßstab. Dazwischen auf dem Wasser Flußgötter-Gruppe. Eine der berühmtesten der von den Gottheiten in mythologischer Ferne „ zu Heil und Nutzen der Menschen erzeugt(en Quellen) “, die sie von den Nymphen oder Musen als etwas überaus Wertvolles pflegen ließen und nur die allein es überhaupt vermochten, dem Quell „ die Erdkräfte zu(zuführen) , welche man als die Ursache der begeisternden und heilenden Wirkungen des Wassers ansah “. Und bis auf den heutigen Tag ansieht und in vielfältigster Weise nutzt. Damit aber ein HYMNUS aufs WASSER als einem der kostbarsten + köstlichsten Geschenke unserer Erde . Geschaffen von einem der größten naturnahen Künstler. Und hier unterstelltermaßen erstmals aufgelegt in einer weltweit nur elitärkleinen Auflage, die schnell vergeben sein wird. Zwecks Formatangleichs an die übrigen drei Platten der Folge der „Vier Tageszeiten der Hirsche“ könnte die hiesige Rückseitenarbeit in ihrer Komposition marginal etwas verkürzt worden sein. Deren Drucklegung erfolgte im übrigen unter aller gebotenen Rücksichtnahme auf die umseitige Hirsch-Szenerie. Eine Handhabung, die umgekehrten Falles zwangsläufig für entbehrlich gehalten worden sein dürfte, sodaß die Hippokrene-Seite nicht mehr als absolut jungfräulich anzusprechen war. – – – – Dasselbe in einem der zehn arabisch numerierten Exemplare in Schwarz.
(de heer P. E., 24. Januar 2008) |