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Wertpapiere – Hypotheken – GolddukatenHogarth, William (1697 London 1764). Die Erbschaft. Der frischgebackene Erbe des reichen Geizhalses Rakewell bereitet seinen Eintritt in die Gesellschaft vor. Im Vordergrund läßt er sich neue Beinkleider anpassen, indes sich der breit hinter ihm sitzende, das Nachlaßverzeichnis zusammenstellende Notar vorab schon einmal mit dem Nötigsten versorgt, während Jung Rakewell Guineen feilhält für die, die sie nicht nehmen wollen, nämlich Sarah Young und ihre Mutter. Oben an der Decke bricht dem Tapezierer eine Leiste, worauf sich ein Goldregen bodenwärts ergießt. In der Kammer nebenan die etlichen Perücken des verblichenen Sammlers lukrativer Wertpapiere + Hypotheken, die nun, gebündelt und lose herumliegend, ihrer Verwertung entgegensehen. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Pl. I. / Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Novr. 1st. 1806. Bildgröße 14,2 x 16,4 cm.
The Rake’s Progress I. – Cook’s kleinere Fassung ohne den durch den Serientitel ersetzten mehrstrophigen Untertext. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker). – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, der dreiseits im Außenbereich etwas altersgebräunt ist, rechts zudem zwei kleine säurefrei hinterlegte Randeinrisse.
– – – Dasselbe in Kupferstich von Carl Heinrich Rahl (Hoffenheim 1779 – Wien 1843). (1818/23.) 21 x 27 cm. – Etwas blasser Druck.
– – – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, Univ.-Kupferstecher ebda.). Bezeichnet: 13. / W. Hogarth inv pinx. 1735. E. Riepenhausen d. sc. / Plate. 1. 20,5 x 27 cm. – Auf besonders festem Papier, wohl um 1850. – Riepenhausens Stiche nach Hogarth („sehr schätzbar“, Nagler) zählen zu seinem Hauptwerk und werden den Hogarth’schen Kupfern teilweise sogar vorgezogen.
– – – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch auf leicht getöntem minderen Papier. – Namentlich im weißen Unterrand schwache Altersflecken.
– – – Dasselbe in Lithographie von O. C. Apelt (vor 1829 – nach 1840). (1833/36.) Bezeichnet: 67. / O. C. Apelt 1834 / Der Weg des Liederlichen. 22,8 x 22 cm. – Ausführlicher Untertext à la Lichtenberg in Deutsch.
– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 13,2 x 15 cm. – Langer, in die Zimmerdeckenpartie hineinreichender Oberrandeinriß säurefrei hinterlegt.
Komplette Exemplare der Folge sowie weitere Einzelblätter verfügbar .
(Mr. + Mrs. R. G. S., October 30, 2002) |