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Später ward’ die Spielhölle ein exklusiver ClubHogarth, William (1697 London 1764). Im Spielsalon. Auch das Geld der alten Jungfer ist durchgebracht und vergebens versuchte Rakewell sein Glück nunmehr im Spiel. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Pl. VI. / Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, March 1st. 1808. Bildgröße 14,6 x 17,2 cm.
The Rake’s Progress VI. – Cook’s kleinere Fassung ohne den durch den Serientitel ersetzten mehrstrophigen Untertext. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker). – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten. Hogarth’s prachtvoll-detaillierte Darstellung des Glücksspieles . Dargestellt ist der Spielsaal in White’s Kaffeehaus – seit nunmehr rund 250 Jahren als exklusiver White’s Club bekannt – im Augenblick des 3. Mai 1733, in dem das Feuer ausbricht. Von dem die Spieler an den beiden Tischen jedoch noch keine Notiz nehmen. Noch nimmt das Spiel seinen Lauf. Gewinnen die Gewinner, verlieren die Verlierer, verleihen die Wucherer weiter ihr Geld. Nur „zur Rechten kehrt ein Mann … dem Glück den Rücken, weil es ihm unerträglich ist, den Rücken des Glücks länger anzuschauen“ (Lichtenberg). – Über dem Kamin Spielkarten-Reklame.
– – – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, Univ.-Kupferstecher ebda.). Bezeichnet: 18. / W. Hogarth inv & pinx. Riepenhausen del & sculps. / Pl. 6. 20,3 x 24,3 cm. – Abdruck auf leicht getöntem minderen Papier. – Riepenhausens Stiche nach Hogarth („sehr schätzbar“, Nagler) zählen zu seinem Hauptwerk und werden den Hogarth’schen Kupfern teilweise sogar vorgezogen.
– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 14 x 15,6 cm. – Mit Titel in Deutsch + Englisch.
Komplette Exemplare der Folge sowie weitere Einzelblätter verfügbar .
(Mr. U. S., 23. Januar 2002) |