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Hubertustag in St. Hubert ?Aubry, Charles (Frankreich 1. H. d. 19. Jhdts.). Une St. Hubert. Hubertustag. Festumzug aus mittelalterlicher Stadt hinaus in die Landschaft mit zwei weiterführenden Details einer Parforcejagd, Kahnpartien, vor allem aber großem Picknick im Walde unter dem Motto Zur Linken eine Seiteneinfassung in Form des Querschnitts eines 5stöckigen Hauses samt Mansarde, in jeder Etage ein anderes Detail der Vorbereitung zeigend. Vom Aufstehen über Prüfung der Waffen bis hin zum Aufbruch. Lithographie. (1837.) Bezeichnet: PL: 1. / Ch Aubry / Publié et imprimé par Ch Motte, Rue St. Honoré No. 290. à Paris, Titel wie oben, ansonsten Untertexte. 36,5 x 27,5 cm.
Eingangsblatt der Ordinärausgabe in s/w (Schwerdt I, 47) der von Motte in Paris hrsg. und seit altersher sehr seltenen (so qualifiziert schon 1912 seitens Boerner CXII, 2296) CHASSES ANCIENNES D’APRES LES MANUSCRITS des XIV & XV Siècles (Thièbaud 48), einem der beiden Hauptwerke, in denen Aubry ( „bekannter Lithograph“ , Thieme-Becker ) mittels der alten Einfaßtechnik, dem sogen. Troubadourstil, „vorbildhafte Wirkung in seinem Genre (erreichte). Im Spätwerk verzichtet er auf diese Rahmung ganz. 1822 Prof. für Malerei an der Éc. R. de Cavalerie in Saumur. Gestaltete vornehmlich Jagd-, Genre- und Militärszenen in der Manier der Vernets und konkurrierte darin auch mit Victor Adam“ (AKL V, 587, die beiden Titel, l’Histoire de l’Equitation + Chasses anciennes, zu einem, bibliographisch zudem fehlerhaften vermischend). – Mit ovalem Trockenstempel LITHOGRAPHE C. Motte A PARIS. – Auf leicht getöntem festen Papier. – Vereinzelte Stockstippen innerhalb des Bildes, in dreien der breiten weißen Ränder deren etwas mehr bis hin zu leichter Stockigkeit oben. Kleiner Wasserrand in äußerster Unterecke. – MALERISCH + KULTURHISTORISCH BEDEUTSAM .
(Mr. J. G., February 21, 2003)
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