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lüder h. niemeyer

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Bacharach

Bacharach – Mannfeld, Bernhard (Dresden 1848 – Frankfurt/Main 1925). Bacharach. Ortsansicht mit Wernerkapelle und Ruine Stahleck. Im Vordergrund der nur bei Niedrigwasser sichtbare Elternstein (Ara Bacchi). Radierung. (1890.) Bezeichnet: Originalradierung von B. Mannfeld. / Druck v. L. Angerer. Berlin. / Verlag von Emil Strauss in Bonn., ansonsten wie vor. 20,4 x 27,6 cm.

„ Von der deutschen Romantik als Inbegriff der elegischen Ruine gefeiert, wurde die Wernerkapelle zum

kostbarsten  Schatz  des  Mittelrheins

… (und in ihrem) ergreifenden Widerstreit von Anmut und Verfall, Verwundbarkeit und Beharrungsvermögen ist sie bis heute unwiderstehlich “

(Dieter Bartetzko in der FAZ vom 8. 9. 2007).

Errichtet zwischen 1287 und 1430 zum Gedenken des den Juden mit Pogromfolgerungen (vgl. Heine, Der Rabbi von Bacharach) angelasteten Mordes an dem 16jähr. Werner aus Oberwesel und 1689 während des Pfälz. Erbfolgkriegs von den Franzosen unter Mélac teilzerstört, überdauerte sie die Zeiten sui generis, Torso eines „kostbare(n) Meisterwerk(s) der Hochgotik“.
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Der hiesige Weihnachts-/Neujahrsgruß 2005 endete mit „In diesem Sinne recht schöne Weihnachtstage voll Harmonie und sammlungszugewandter Muße … “ , letzterer Wunsch in einer Grußerwiederung aufgegriffen wurde mit den Worten

„ das Gutwort des Jahres – sammlungszugewandte Muße – wunderbar, hab einigen LBA/Goethefreunden dieses Gutwort genannt. Sie haben in einer verwahrlosten Zeit ein ‚linguistisches Gespür’! “

(Herr R. K., 5. Januar 2006)