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Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Spuhr eines Marders / Spuhr von der Wiesel. Beide in Originalgröße als Unterteil einer monderhellten Landschaft windschiefer Bäume mit Ausblick auf ein im Tal gelegenes Dorf. Der Baummarder von einem Baume herabblickend, unten das Wiesel. Radierung + Kupferstich. (1740.) Oben rechts eigenhändig numeriert: 19, unten rechts in der Platte bezeichnet: J. E. Ridinger inv. del. sculps. et excud. Aug. Vind., ansonsten wie oben. 37,6 x 29,6 cm.

Thienemann + Schwarz 181; Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, III.29 m. Abb., sämtlichs des endgültigen Zustands mit der gestochenen Numerierung. – Vgl. schriften der ridinger handlung niemeyer 18. – Blatt 19 der Suite der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuhren etc..

Probedruck vor der Numerierung oben rechts, die an gleicher Stelle in Bister vom Meister selbst eingefügt wurde, wie hier an Hand eines Exemplars der Jagtbaren Thiere als Ridingers vermutlichem Handexemplar („Löwen-Exemplar“) sowie weiterer Vergleiche nachgewiesen werden konnte. – Etwas altersspurig, doch kontrastreich und von schönem Hell-Dunkel.

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