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Johann Elias Ridinger, Das land werwüstende Wildschwein wird erlegt Johann Elias Ridinger, Der gehetzte wehrlose Rehbock Johann Elias Ridinger, Der raub begierige Wolff eine beute der Hund Johann Elias Ridinger, Der durch Gewalt zerzaußte Fuxbalg

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Jagdszenen. Folge von 4 Blatt. Schabkunst. Bezeichnet sowie jeweils dt.-lat. Vierzeiler. 39,8-39,9 x 45,2-45,6 cm.

Thienemann 1115-1118; Schwerdt III, 146, d ( „Rare set“, 1928 ); Schwarz 1116 (Tafel I/XXXV) + 1117; Helbing XXXIV (1900), 1499 (nur Bl. II, bis an Plattenrand beschnitten).

Nicht  bei  Weigel, Kunstlager-Catalog, Abt. I-XXVIII (1838/57; mehr als 1000 R.-Bll. des rad./gest. Werkes) , R.-Slg. bei Boerner (1885; „von grösster Reichhaltigkeit … Besonders zahlreich sind auch die seltenen Schabkunstblätter vertreten“) , Slg. Coppenrath (1889/90) , R.-Slg. bei Wawra (1890; neben 234 Zeichnungen 600 Graphiken) , Slg. Reich auf Biehla (1894; „Von allen [R.-Slgn.], welche seit langer Zeit [verhandelt wurden], kann sich keine in Bezug auf Vollständigkeit und Qualität auch nur annähernd mit der vorliegenden … messen … besonders die Seltenheiten … welche in reicher Anzahl vertreten sind“; 1266 Blatt zuzgl. 470 Doubl. + 20 Zeichn.) , R.-Liste Rosenthal (1940; 444 Nrn.) , Slg. Gräflich Faber-Castell (1958; 106 Zeichnungen + 1160 Graphiken).

Das  land  werwüstende  Wildschwein  wird  erlegt. – Der  gehetzte  wehrlose  Rehbock. – Der  raub  begierige  Wolff  eine  beute  der  Hund. – Der  durch  Gewalt  zerzaußte  Fuxbalg.

Eine Ridinger-Rarität absoluter Güte, komplett nur bei Thienemann + Schwerdt und nun in 51 Jahren hier erstmals vorliegend in einheitlicher Druckqualität sehr schönen Hell-Dunkels bei 1,5 cm umlaufendem Rand und solchermaßen von Schwerdt’schem Blattformat. Hier 42,5-42,6 x 47,8-48 cm, dort ca. 42 x 48,7 cm.

Zumindest Bll. I, II + III mit Wortmarken-Wz. – Die Untertextfelder noch mit Plattenton, durchgängig schön bei I + II. – Geglättete Mittelfalte. – Rückseitige Druckstellen-Stippigkeit bildseits nur im Wolfsblatt sichtlich bemerkbar, praktisch gar nicht im Schweinsblatt. – Jeweils ein Blatt mit vier beigelegten dünne (Fehl-/Riß-)Stellen im (seitlichen) weißen Oberrand (Wildschwein), leichten Bereibungen im linksseitigen Baumstamm und in der Himmelspartie oben rechts (Wolf) sowie eine bildseits nicht bemerkbare gewisse Papierdünnung im unteren Mittelfeld rückseitig verdichtet, eine 1,5 cm in den unteren rechten Bildrand reichende kleine Rißläsur hinterlegt (Fuchs).
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