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Unerreicht – unwiederholt

DIE  IMPERIALEN

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Par Force Jagd Eines Hirschen und Wie Er Erlegt Wird – Venatio Libera Et Violenta Cervi, Ejusque Occisio / Wie das Wild-Schwein gehaezt und Ihm der Fang Gegeben Wird – Qua Ratione Aper Exagitatus tandem Prosternatur. Die Pendants der Radierungen mit Kupferstich. Bezeichnet: Johann Elias Ridinger inven. fecit et excud. Aug. Vind(el)., ansonsten wie vor. 54,1-54,6 x 75,6-75,8 cm.

Thienemann + Schwarz 67-68 und Schwerdt III, 135 („… of the largest and most artistic plates engraved by Ridinger himself“). – Für Thienemann wie auch Schwerdt sind es

„ die grössten und wohl auch die schönsten ,

welche Ridinger geliefert hat …

so dass man dies(e) Meisterstück(e) nicht genug bewundern kann. “

Ihr Attribut als „die größten“ ist dahingehend zu ergänzen, daß Schwerdt III, 149 einen als Rarissimum zu bezeichnenden Hl. Hubertus nach Caspar Sing verzeichnet, der mit 85 x 61,8 cm anstehende Imperialen zwar noch übertrifft, indes nur Ridinger’s, zumindest, Verleger-“excudit“ aufweist, gleichwohl eigenhändig sein dürfte. Das mit 75,5 x 91,8 cm hiesiger Blattgröße tatsächlich monumentalste, indes noch drittseits gestochene Blatt des Œuvre aber ist die frühe „Belagerung und Eroberung von Halicarnassos“ (Th. 917) aus dem Alexander-Zyklus. In ihrer künstlerischen und

als  Ein-( !! ) – Platten – Arbeiten

zudem  technischen  Bravour

aber zählen die Pendants

innerhalb  der  Jagdgraphik  aller  Zeiten 

zu  den  schönsten  Jagdbildern  schlechthin .

Zugleich bilden sie nach Abschaffung der Par Force Jagd  die  letztgültige graphische Darstellung jenes jagdhistorischen Zenites.

„ Dem Stil nach dürften sie am Ende der vierziger Jahre entstanden sein … Beide … werden in der Literatur wiederholt als die gelungensten Arbeiten Ridingers bezeichnet “

(Rolf Biedermann im 1967er Augsburger Ridinger-Katalog, Nr. 67).

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