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Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Hirsch Brunfft. „Vorn zwei starke Hirsche in hitzigem Kampfe, dabei sechs Stück Wild, gut gruppirt, links ein schreiender Hirsch hinter der Hirschkuh, weiter oben ein Paar dergleichen und ein Hirsch in einem Ameisenhaufen wühlend“ (Th.). Radierung + Kupferstich. (1729.) Bezeichnet: avec privil. de Sa. Maj. Imp. / I. El. Ridinger invent. pinx. Sculps. et excud. Aug.Vind., ansonsten wie vor und mit dt.-franz. Lehr-Untertext. 33,3 x 40,4 cm.

Thienemann + Schwarz 26; Wolfgang Wüst, Ein frühmodernes Land im Jagdfieber – Das „ius venandi“ der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, in Triesdorfer Hefte 9, Die Jagd der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in der Frühmoderne, 2010, Abbildung S. 14 (dieses Explr.).

Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust , seitens der Literatur als deren Blatt 14 geführt. – Dreiseits 3,1-3,4, rechts 6 cm breitrandig.

Das Pendant zu Das Brunst Schiessen in wundervollem Abdruck nuancenreich herrlichen Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten.

Angebots-Nr. 15.468 / verkauft