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Johann Elias Ridinger, Der Rehebock und Geiss

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Der Rehebock und Geiss sind im andern Iahr zur Brunfft tüchtig. Die Iunge, deren sie zwey haben, werden Kize genennt. Deren sechs jeglicher Art + jeglichen Alters – vorn links in behaglicher Ruhe schreiender 6-Ender, hinter ihm die stehende Geis mit saugendem Kitz, rechtsseits das zweite Kitz, Jungricke + aufgeregter Jungbock – in majestätischem Park einer bergigen Landschaft mit zurückgesetzter Fontäne. Radierung + Kupferstich. (1736.) Bezeichnet: 19. / Cum Priv. Sac. Cæs. Majest. / I. El. Ridinger invent. pinx. Sculps. et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor dt., franz., lat. + unten. 34,4 x 41,9 cm.

Thienemann + Schwarz 214. – Blatt 19 der Betrachtung der wilden Thiere mit dem Untertext des Hamburger Dichterpapstes, Juristen + Senators, vor allem aber Ridinger-Freundes Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) in Deutsch. – 2,6-4,3 cm breitrandig. – Malerisch-schönes Blatt in wundervollem Abdruck nuancierten Hell-Dunkels letzter Schönheit, wie in solcher Qualität von altersher selten.

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