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Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Reiher-Beitze. Zunächst in offener Landschaft mit Falken und Uhu, meist beritten, aber auch beim Spiel die Zeit vertreibend, auf den Beginn der Jagd wartend. Sodann in der Luft agierende drei Falken und zwei, einer bereits gegriffen, Reiher. Am Boden ein weiterer vom Greif gepackter, zu dem ein Falkonier mit dem Luier in der Hand eilt. Die meist berittene Jagdgesellschaft das Geschehen beobachtend. 2 Blatt. Radierungen mit Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Bezeichnet: I. bzw. II. / Joh. El. Ridinger ad vivum del. 1749. / qz M. El. Ridinger Filio suo æri incisi,(.) 1777. 36,1-36,3 x 57 cm.

Provenienz

Ökonomierat Georg Hamminger,
Regensburg

dessen Versteigerung München, Helbing,
21.-25. Oktober 1895, Nr. 1727

Thienemann + Schwarz 763-764. – Jeweils mit drei Vierzeilern. – Blatt I jeweils 2 Ränder 2-2,5 cm breitrandig, Blatt II dreiseits ca. 2, unten 2,5 cm, wie für diese großen Formate nicht die Regel. Wie denn hier auch originär ohne Mittelfalte.

Angebots-Nr. 15.644 / verkauft