English

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Spuhr eines Steinbocks / Gezwungene Spuhr / Flüchtige Spuhr. „Von Felsen herabsteigend … Die Hörner von gehöriger Grösse, und, wie in der Natur, an den Spitzen niederwärts gebogen. – Der Bart kurz und dünn, fehlt oft ganz“ (Th.). Unterhalb des Bildes die von a-c erläuterten originalgroßen Spuren. Radierung und Kupferstich. (1740.) Bezeichnet: 11. / Joh. El. Ridinger inv. del. sc. et excud. Aug. Vindel., ansonsten wie vor. 37,5 x 29,5 cm.

ABBILDUNG DER JAGTBAREN THIERE 11. – Thienemann + Schwarz 173; Stubbe, Ridinger, 1966, Taf. 18; Sälzle, Faks.-Ausgabe sämtlicher Handzeichnungen der Folge, 1980, SS. 40 f. („Dieses geniale skizzenhafte Blatt [Bleistift, kreidegehöht] zeigt, wie weniger Anhaltspunkte Ridinger für eine druckreife Radierung bedurfte.“). – Nur wenig stärker und gleichfalls ohne den Spurenteil, doch im Stichsinn und als lavierte Bisterzeichnung über Bleistift ausgeführt das Blatt der Versteigerung Perl, Berlin (21. 2. 1933), heute rheinische Privatsammlung.

Einzigartig schöner Abdruck mit vermutlich WANGEN-Wasserzeichen als einer der von Ridinger bevorzugten festen Bütten-Qualitäten. – Oben + unten 3,2-4,6 cm breitrandig, links mit 1,3 + rechts mit 0,7 cm Rand, jeweils zusätzlich zum breiten weißen Plattenrand. – Unterrand schwach altersfleckig.

Angebots-Nr. 15.807 / verkauft