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Ridinger, Elephant

Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Ein Elefant. An linkem Vorder- und rechtem Hinterfuß angekettetes weibliches Tier nach rechts, „gelbgrau, ins Schwarzgrau übergehend … starke Zähne“. Kolor. Radierung mit Kupferstich nach Johann Elias Grimmel (Memmingen 1703 – Petersburg 1759). Bezeichnet: ELEPHAS. / Ein Elefant. / Un Elephant. / Familia V. fünf-Hufige. / Joh. El. Grimmel ad viv: del: St. Petersburg. / M. El. Ridinger, Sculps. 20,9 x 31,4 cm.

Thienemann + Schwarz 1031. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen , unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

DAS  WANDTÜCHTIG  HERRLICHE  BLATT

nach dem Memminger Grimmel (russisch Илья Гриммель), Schüler J. Fr. Sichelbein’s dortselbst und J. van Schuppen’s in Wien, „wo er 1731-37 als Teilnehmer an den akadem. Preiskonkurrenzen nachweisbar ist … Wohl auf Anregung seines Memminger Heimatgenossen Stählin (Peter v. St., russ. Gesandtschaftsrat in Den Haag, Radiererdilettant) … von der kaiserl. russ. Akad. der Wissenschaften als … Hofmaler … 1741 nach St. Petersburg berufen, wirkte Grimmel dort seitdem als vielgesuchter ‚Lehrer für Zeichnen und Malen nach dem lebenden Modell‘“ (Th.-B. XV [1922], 50).

Mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 2-2,5 cm, links 4,4 cm breitrandig. – Ganz feine Quetschspur im linken weißen Plattenfeld. Im unteren äußeren weißen Platten- und anschließenden Papierfeld je ein Braunfleckchen und Braunstreifen von 3 x 1 cm.

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