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Johann Elias Ridinger, Rentier

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Rennthier erreichen ihre grösse und Stärcke im 5ten Iahr setzen meist nur ein junges. In Winterlandschaft bei Nordlicht ein starkes Tier in imperialer Stellung. Im Geschirr, doch losgerissen. Seitlich davon, viel kleiner, ein Schlittengespann. Radierung. (1736.) Bezeichnet: Cum Priv. Sac. Cæs. Majest. / I. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et excud. Aug. Vind. 34,8 x 42,8 cm.

Thienemann + Schwarz 230. – Blatt 35 (nur als Ruine 1885 in der reichen Schles. R.-Slg. bei Boerner XXXIX, 1799) der „Betrachtung der wilden Thiere“. – Titel in dt.-franz.-latein. Paralleltext. – Der 20zeil. Brockes-Vers in Deutsch.

Herrlicher Abdruck dieses unübertroffen wundervollen Blattes. – Typographisches und großes figürliches (Kronen-Wappen mit Anhänger) Wasserzeichen. – Linksseits im breiten weißen Rand je zwei Paralleldurchstiche von früherer loser Aneinanderheftung.
Angebots-Nr. 28.934  /  Preis auf Anfrage

 

Siehe auch Hermann Menzlers leicht variierende Tondruck-Lithographie